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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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652
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S, 160, Z, 11 v. o. Die Hochzeit der Freiin Ernestinc fand zu Barzdorfstatt.

160, Z. 12 o. o. l.Miickendorf" anst.Müdendorf".

160, Z. 13 und 10 v. u. Der Frhr. Johann hat Ober-Streit schon imAugust 1750 erhalten und Mittel-Gutschdorf int Juni 1758 gekauft.

S. 161, Z. 14 v. o. Der Frhr. Samuel besaß vom "Mai 1761 bis März1767 auch Groß-Rosen nebst Antheil Poischwitz. Vgl. hierüberS. 190. O

S. 162, Z. 2 v. o. l.Stanowitz" undStanowitzcr" anst.Stannowitz"undStannowitzer".

162, Z. 1 v. u. l.Jeschkendorf" anst.Jescheudorf".

S. 163, Z. 11 v. u. Der Frhr. Wilhelm ist, wie aus seines Bruders CarlLudcwig Tagebuch hervorgeht, Ende 1763 oder Anfang 1764 vonJeschkendorf nach Malitsch übergesiedelt. Jeschkendorf hat er fürseinen taubstummen Schwager anscheinend bis zu dessen Tode (vgl.Nachtrag zu S. 183) verwaltet.

163, Z. 4 v. u. Wie aus einer Angabe in den Kirchenbüchern der Frie-denskirche zu Jauer erhellt, hat der Frhr. Wilhelm auch das GutConradswaldau 1784, wahrscheinlich gleich Sacherwitz nur vorüber-gehend, besessen.

S. 168, Z. 8 v. u. Die Kirchenbücher von Seiffersdorf, Kr. Liegnitz, wohinJeschkendorf, und der Fricdenskirche von Jauer, wohin Malitschcingepfarrt war, sowie des Frhrn. Carl Ludcwig Tagebuch ergeben,daß der ersten Ehe des Frhrn. Wilhelm 13 Kinder entsprossen sind,von denen 9, darunter sämmtliche Söhne, vor der Mutter verstor-ben sind. In dem Taufbuch von Seiffersdorf ist die Taufe einerder früh verstorbenen Töchter wie folgt vermerkt:ChristianeHenriettc, geboren den 7. August 1761, Abends >/i>10 Uhr, getauftden 8. sfnsä. zu Hause, da alle benachbarten Herrschaften der beieiner Meile von hier herumstreifenden Russen wegen sich nach Lieg-nitz gemacht, welches den 6. buf. zu Nacht an der Goldberger,Hainauer und Becker-Gasse völlig abgebrannt." Dem ältesten, 1758geborenen Sohne, welcher nur ein Alter von 4 Monaten erreichthat, ließ der Frhr. Wilhelm ein Epitaphium aus Sandstein mitKindergcstalten (nicht aus Alabaster mit Engeln, wie in der Samm-lung Schlcsischer Grabinschriften des Grafen Hoverden, Band 8,angegebm.ist), dem Richthofen'schen und dem Hcintze'schcn Wappenund folgender seltsamer Inschrift errichten:

Mb Verlust äsr irräiselisn VrsMsit Zsvunn äis unvsr-ßAnZst. ?rez-bsit äsr llinäsr Llottss sin sunKsr l?rsz-bsrr Mil-beim Lumusl. Der Herr rieb ibn äsn 14. b'edruur 1758 ?usszm sin Vrsz-bsrr, ein sinbsÜAör Lobn, äis ^.UASnlnsb Lr.lZoobtrsz-berrliebsn lZlbern, nslnnl. äss Hool^voblAsb. klr. lZr.Oippr. Milbslm ?rsibsrrn von Niebbliotköll, lZrb- unä lsbns