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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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Premier-Lieutenant befördert, gestattete, sich gleichzeitig denInteressen und der Aufsicht seines Gutsbesitzes zu widmen

In diesen? Verhältniß vermählte er sich an? 29. Juli 1834zu Sohrau in Ober-Schlesien init Ainalie, einziger Tochterdes verstorbenen Gutsbesitzers von Laschowski auf Stein undLesczyn und einer geb. voi? Skrbensky, geb. den 17. November1811 zu Lesczpn. Dieses letztere Rittergut ist dasjenige, welchesspäter, wie wir S. 224 gesehen habe??, voi? dein Freiherrn Karlvoi? Richthofen, vorinals auf Hertwigswaldau, erworben undeinige Jahre besessen wurde.

Im Jahre 1835 suchte der Frhr. Ludwig seinen Abschied ausMilitärdiensten nach, welcher ihn? am 22. Juni mit Pension, derArmee-Uniform und dein Anspruch auf Civilversorgung gewährtwurde. 1843 erkaufte derselbe das in? Plesser Kreise gelegeneGut Ruptau von einer verwittweten Frau von Nadetzki für 36,999Thaler und 299 Thaler Schlüsselgeld. Jin Anfange des Jahres1844 wurde er zum Landrath des Groß-Strehlitzer Kreises er-nannt. Das gab Veranlassung, daß er Ruptau für 66,999Thaler und 299 Thaler Schlüsselgeld ai? den Grafen Hopos-Spriuzenstein wieder verkaufte und dafür das Leschuitz nahe ge-legene Gut Raschowa in? Coseler Kreise für 19,599 Thaler vonden? Forstmeister Merenski erwarb, womit sich in demselbenJahre seine Versetzung als Laudrath in diesen Kreis vollzog.Im Jahre 1846 kaufte er noch das Rittergut Roßwadze von?bisherige,? Besitzer Grüner für 58,599 Thaler, dieses wieder imGroß-Strehlitzer Kreise gelegen. Im Jahre 1849 verkaufte erdagegen das, wie erwähnt, in? Coseler Kreise gelegene GutRaschowa, was ihn iin folgenden Jahre veranlaßte, seine Ent-lassung als Landrath dieses Kreises nachzusuchen.

Von? 19. Juni 1846 bis Johannis 1859 und von Weih-nachten 1855 bis zum 17. April 1869 war er Landes-Altester,des Kreises Groß-Strehlitz. Es sei hier (vgl. S. 192) bemerkt,daß bisher aus unserer Familie 14 Mitglieder zu Landes-Ältestenerwählt worden sind.

Vom Jahre 1849 ab bis zum Jahre 1852 und dann wiedervon 1863 bis 1879 hatte das Vertrauen der Wähler unsernLudwig erst in die zweite Kammer, dann in das Haus der Abge-