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spämügen Kutsche, zwei Läufer voran, eingezogen. Ein gedrucktesCarmen im Geschmack jener Zeit verlautbarte dessen vorzüglicheEigenschaften. Jeder Vers fing mit den Worten an: „EinFreiherr frei von" z. B. Leidenschaften oder „ein Freiherr der zuleben weiß" u. dgl. m. Das Carmen befand sich im Besitz seinesEnkelsohnes, des Verfassers dieser Familiengeschichte; es gingihm 1851 bei erlittenem Schiffbruch mit anderen Familienpa-pieren verloren.
Nicht lange nach seiner Vermählung, zu welcher Zeit er, theil-weise wohl zur Deckung derKosten derselben, wie sich aus den Hypo-theken-Acten ergiebt, bereits 16,666 Thaler auf Buchwäldchen aufge-nommen hatte, verkaufte Friedrich, wie es in jenen Acten weiterheißt, „mit Genehmigung seines Curatoris, des Wilhelm Freiherrnvon Richthofen" das Gut Buchwäldcheu mittelst Punctationvom 6. Mai 1765 für 46,66(1 Thaler an Friedr. Wilh. vonHoffstedt auf Dammer. Die Kaufgelder waren nach den Be-dingungen des Kaufinstruments in einzelneu Beträgen zu 5666,2666 und 15,666 Thaler zahlbar. Der Käufer zahlte indeß nurden erstgedachten Betrag und dann noch 366 Thaler, geriethbald darauf in Concurs und das Gut in Sequestration, sodannzu zwangsweise»: Verkauf, durch welchen es bereits 1768 für19,556 Thaler zunächst in den Besitz eines Herrn von Poser kam.
Wie es zuging, daß ungeachtet der bereits erlangten vsniauötatls Friedrich nur mit Approbation des Frhrn. Wilhelm aufMalitsch zu dem unvorsichtigen Verkauf von Buchwäldchen bewogenwerden konnte und dieser Approbation im Hypothekenbuche aus-drücklich gedacht wurde, erklärt sich dadurch, daß die väterlicheNeberweisuug von Buchwäldchen an den Sohn den etwaigenVerkauf des Gutes von der Zustimmung des ihm gesetzten Cura-tors abhängig gemacht hatte. Vor dem Verkauf hatte FriedrichsGemahlin ihre abgedachten Ansprüche aus den: Ehevertrage vonBuchwäldchen auf Ober- und Nieder-Heiuersdorf übertragenlassen, welche letztere Güter bei dieser Gelegenheit auf Antragdes Besitzers via oommissivuali auf 66,277 Thaler abgeschätztwurden.
Hiermit war, was an Vermöge:: beider Eheleute in Buch-wäldchen steckte, sehr bald verloren gegangen.