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RsKis" ertheilt. Die Gebühren hierfür betrugen 181 Thlr.17 Gr.
Noch in demselben Jahre, nämlich am 25. November 1801,verheirathete sich der Frhr. Wilhelm zu Inner mit HenrietteGeorgine Charlotte, Freiin von Nordeck zur Rabenau, derdritten Tochter des Obersten dieses Namens und Commandeursdes damals in Jauer garnisonirenden Füsilier-Bataillons Rabenau,geb. am 2. September 1731 in Londorf auf der s. g. Rabenaubei Grünberg in Hessen-Darmstadt.
Zu Weihnachten 1801 wurde er zum Landes-Aeltesten desJauerschen Kreises erwählt.
Mittelst Verkaufs-Vertragcs vom 19. Mai 1806 veräußertenach der amtlichen Notiz über Guts-Veränderungen im Juniheftdes schlesischen Provinzialblattes des gedachten Jahres Wilhelmdie Güter Ober- und Nieder-Hertwigswaldau nebst einem AntheilSiebenhufen für 180,000 Thlr. und 5000 Thlr. Schlüsselgcld anWilhelm Ludwig v. Richthofen aus der inzwischen, wie wir dem-nächst sehen werden, ebenfalls zur freiherrlichen Qualität ge-langten Barzdorfer Linie, auf welchen wir bei dieser Linie zurück-kommen.
Hierdurch gelangte dieses Gut, welches seit dem 30jährigenKriege bis dahin immer vom Vater auf den Sohn in der ältestenLinie der Praetorius'schen nachmals v. Richthofen'schen Familievererbt wurde, derselbe» den Namen gegeben hat und noch giebt,obwohl, wie wir bedauerlicher Weise sehen werden, es später auchaus dem Familienbesitz überhaupt ausschied, vorläufig in einejüngere Linie unserer Familie.
Der Verkäufer desselben, Frhr. Wilhelm, welcher mit demVerkauf seine seit Weihnachten 1801 innegehabte Stelle alsLandes-Aeltester des Jauerschen Kreises aufgab, kaufte dagegenin demselben Jahre nach einer amtlichen gleichen Notiz im August-Hefte des schlesischen Provinzialblattes von 1806 von dem Landes-Aeltesten Löwenberger Kreises v. Mutius dessen im StrehlenerKreise gelegene Güter Krippitz, Alsche und Tschanschwitz für195,000 Thlr. Leitend hierbei mögen, was das letztere Gutbetrifft, wo, wie wir gesehen haben, der nunmehrige Besitzergeboren war, seine Jugenderinnerungen und Anhänglichkeit und,