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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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milie der große Gegenstand Ihrer mütterlichen Aufsicht und Er-ziehung wurde: wobei) sich Ihr edler Charakter, Ihres GeistesKraft und Gefühle von der Religion bei allen Gelegenheitenzeigten."

Als Samuel von der Hochzeit in Eichberg, die sehr stillgefeiert worden zu sein scheint, heimkehrte, fand er das Regi-ment Dicrickc in Pete nütz einmarschirend; etwas später, imMärz, hatte er den General v. Schmettau mit seinem Regimentim Quartier. Am 18. dieses Monats bewillkommnete er denKönig bei der Durchreise durch Peterwitz mit Pauken und Trom-peten und ritt ihm °/t Stunden bis Striegau vor, von da ausbegleitete er den König mit Chaise nach Schweidnitz, wo er dergroßen Cour am 19. früh beiwohnte; er kehrte dann nach Peterwitzzurück, wo am 20. das Friedensfest „solenne" begangen wurde.Demnächst reiste er nach Dresden und brachte dort und inAltenburg, durch die Verwandten seiner jungen Frau an denHöfen eingeführt, sowie bei den Eltern seiner Frau in Zeitzeinige Wochen in angenehmster Gesellschaft zu; er verfehlt nicht,in seinen Tagebüchern alle die hohen Personen aufzuführen, mitdenen er in Berührung kam. Das gesellschaftlich, wie stets, inregster Bewegung durchlebte letzte Kriegsjahr schließt er am 31.December mit folgenden Worten: „ich schloß dieses merkwürdigeJahr durch Gottes Gnade, indem Gott nicht allein uns nachfast 7 jährigem Kriege den lieben Frieden recht unverhofft geschenkt,sondern mir auch eine würdige Frau zugeführt, einen jungenSohn geschenkt" (sie war am 15. December von demselben ent-bunden worden) „und meinen ältesten Sohn Gottlieb glücklichvon Halle zurückgebracht hat."

Wir haben während der sieben Kriegsjahre etwas ein-gehender bei dem Leben unseres Freiherrn Samuel verweilt,insbesondere auch um darzuthun, daß diese Zeit nicht ohneEinfluß auf die Vermögensverhältnisse desselben bleiben konnte,wie sie denn auch zum allmählichen Niedergang derselben wesentlichbeigetragen hat. Indeß war unser Samuel am Ende des Kriegesnoch immer ein recht vermögender Mann, und mit der Friedens-zeit wurde der Ertrag der schönen Güter auch wieder regel-mäßig lohnend. Unausgesetzt blieb das Petcrwitzer Schloß für