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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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Nach der gedachten Lebensbeschreibung dieser Gemahlin desFreiherrn Samuel entstammten seiner Ehe mit derselben siebenKinder, von denen bei dem Tode ihrer Mutter Gott bereitsdas zweite, fünfte und sechste in seine ewige Verwahrung ge-nommen hatte, da sie jung gestorben warein Ihre Mutter über-lebten die vier Geschwister:

Gottlob Samuel, geb. 10. März 1736;

Karoline Friederike Eleonore, geb. 12. Februar 1739;

Gott lieb Ferdinand Konrad, geb. 6. August 1740;

Christiane Sophie Wilhelmine, geb. 15. August 1747.

Beim Tode der Mutter waren die beiden Töchter noch imelterlichen Hanse, der älteste Sohn war bereits über 24 Jahralt. Ihm hatte schon am 28. Juni 1757, nachdem er Tagszuvor beim Oberamt in Breslan das juramentum zur Justizabgelegt hatte, sein Vater das Gut Ossenbahr gekauftund am 2. Juli übergeben. Gottlob vermählte sich am 10.October 1758 zu Ojas mit Friederike Helene Elisabeth vonSchweinitz aus dem Hause Ojas, starb indeß schon bald nachseiner Mutter, am 20. Juni 1761, kinderlos. Seine Leicheward drei Tage darauf in der Kirche zu Hertwigswaldau, wiedie dortige Kirchenchronik berichtet, „feierlich vor dem Altarbeigesetzt."

Wenn Wir die in Jauer bald nach seinem Tode gedruckteDarstellung der letzten Stunden „des hochseligen Freiherrn" durchden Beichtvater seiner Mutter lesen, so muß damals den armenKranken, welche ihr Ende nahen sahen, der Tod recht schwergemacht worden sein, indem dasselbe mit den peinlichsten dogma-tischen Gewissensscrupeln erfüllt wurde. Der Verfasser, welcherdiese Scrupel hervorgerufen, scheute sich nicht zu schreiben:„Er kam in mancherlei Noth und vergoß viele Thränen; auchvermehrte die Unruhe, in die er versetzt wurde, die leiblicheKrankheit. Eine Wohlthat ivars, daß Er bis an sein Endebei vollem Verstände blieb, nur ein paar mal bemerkte maneinige Schwäche." An dieser Wohlthat hatte der Beichtvaterkeinen Antheil. Als die Wittwe, der Vater und die Geschwisterbeim Eintritt des Todes bitterlich weinten, „konnte der Beicht-vater denselben keine Gesellschaft leisten, sondern stimmte