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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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Stein 37 nur aus der erhaltenen Zahlcnbczcichnung der Neben-stcine festgestellt werden kann. Die Tradition in der Familie,daß unserem Ahnherrn in der gedachten Kirche ein Epitaphiumerrichtet worden sei, beruht auf einein Irrthum. Die Kirchen-Registratur enthält ein genaues Verzeichnis; aller in der Kirchevon den ältesten Zeiten vorhandenen Epitaphien; die genauesteDurchsicht derselben hat uns zu der Ueberzeugung geführt, daßein solches Epitaphium nicht existirt hat.

Johann Praetorius von Richthofen hinterließ aus seinerzweiten Ehe mit Maria geb. Klugin — die erste kurze Ehe istwie bereits erwähnt, kinderlos gewesen oder die etwaige Nach-kommenschaft jung verstorben — 5 Kinder:

1. Samuel Praetorius, geboren dcu 3. August 1656,

2. Ursula Praetorius, geboren 1658 (genaueres Datumunbekannt) — beide nachmals Praetorius von Nicht-Hosen;

3. Johann Praetorius von Richthofen, geboren den 20.September 1661, welcher also der erste als von Richt-hofen Geborene gewesen ist;

4. Anna Maria Praetorius von Richthofen, geboren 1662;

5. Christoph Praetorius von Richthofen, geborenden 16.Juni 1664.

Sie befanden sich sämmtlich bei ihres Vaters Tode noch imzartesten Alter der Minorität. Es mußte also eine Vormund-schaft eingeleitet werden, deren Leitung die Mutter übernahm.Diese setzte in Verbindung mit Michael Böhm von Böhmfcldtalsbald die von Johann Praetorius von Richthofen eingeleitetenGrundbesitz-Regulirungen energisch fort, wie denn in Folge desabgedachten Erkenntnisses vom 10. Januar 1664 ans KaiserlichenBefehl äcl. Wien 7. Juli 1666 durch Urkunde elä. Jauer dcu28. desselben Monats und Jahres „dem Michael Böhmen vonBöhmfeldt und den Johann Practorii von Richthofen hinter-lassenen unmündigen Erben" die landesherrliche Belehnung auchüber „das Gutt Hertwigswaldau" „nunmehr unverlängt undwürklichen" ertheilt wurde.*) Auch hier ist, wie schon angedeutet,Tobias Praetorius nachmals von Ehrencron, des Johann Prae-Anlage 28.