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1. Th. 1. H. (1869) Die älteste Geschichte
Entstehung
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an das Kloster Ilm verkaufte. Auch besass er Güter zu Wechmar undOhrdruf!, die nach seinem Tode sein Sohn Hermann inne hatte.

Nach dem 26. September 1291 finden wir Christian nicht mehr er-wähnt.

Seine Gemahlin war Mechtild, welche am 16. Mai 1298 mit ihrenSöhnen Hermann und Heinrich von Witzleben den Grafen vonHonstein einige. Güter in Nohra und Hayn (zwischen Weimar und Erfurt)zu Lehn auftrug. An der betreffenden Urkunde im Archiv zu Sonders-1 lausen hängt das Siegel Friedrichs von Witzleben zu der Elgersburg,des Onkels (patrui) von Hermann und Heinrich.

c. Hermann und Heinrich von Witzlehen.

1298—1353.

Hermann und Heinrich von Witzlehen hatten von ihrem VaterChristian ausgedehnte Besitzungen geerbt und erwarben solche auch selbst.

Zusammen werden beide Brüder ausser im Jahre 1298 noch ein Malim Jahre 1309 genannt. Am 13. November d. J. stellte nämlich derProbst des Nonnenklosters zu Ilm eine Urkunde aus, worin er bezeugt,dass die Brüder Hermann und Heinrich von Witzleben einen. Hof, nebendem Neuenwerks - Kloster in Erfurt gelegen, welchen ihre Mutter demKloster verkauft hatte, diesem überlassen und dabei selbst auf ihre zu-künftigen Hechte verzichtet hätten. Unter den Zeugen werden die RitterHerborto und Friedrich von Witzlehen,- ihres Vaters Brüder, genannt.

Im Uebrigcn ging von den Brüdern jeder seine eigenen Wege.

Hermann von Witzleben. In einer Urkunde vom 16. März 1328erwähnt der Official der Marienkirche zu Erfurt einen Hermann von Witz-leben, genannt Cr an e wacker, der einen Acker Landes in dör Flur desDorfes Witzleben empfangen habe und dafür jährlich 2 Schock Hellerzahlen solle; wäre er aber oder die Seinigen mit dem Zahlen säumig, sosollte das Kloster Georgenthal den Acker einziehen. Wir haben dieseUrkunde in der Thür. Sacra, p. 537 und leider nicht im Original gesellen.Es lässt sich zwar annehmen, dass Hermann von Witzleben, der schon inWitzleben Besitzungen hatte, auf diese Weise, etwa der besseren Bewirth-schaftung wegen, einen Acker dazu pachtete, doch wäre dies der einzigeFall in unserer damals so reichen Familie. Auch spricht der ganze Tonin der Urkunde gegen diese Annahme. Einem so mächtigen Bitter, wieHermann war, durfte ein Kloster wohl nicht ohne Weiteres mit Einziehung