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1. Th. 1. H. (1869) Die älteste Geschichte
Entstehung
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V. Abschnitt,

Hermann von Witzleben und seine Nach-kommen bis zur Stiftung der Elgersburger,Liebensteiner und RSolschlebener Linien.

1251—1437.

a. Hermann von Witzleben,

1251 -1269und sein Sohn Friedrich,

1266 — 1287.

Im Jahre 1251, als Graf Heinrich von Schwarzburg vom Kloster Saalfeld7 Hufen Landes zu Kirchheim und 2 Hufen zu Witzlehen für 28 MarkSilbers kaufte, unterschrieb den betreffenden Kaufbrief ausser Conrad, Herrnzu Tannrode, auch Hermann von Witzleben (1). Wir ersehen hieraus,dass schon zu dieser Zeit die zu Witzleben gehörenden Fluren nicht mehrin einer Hand waren, wenn auch, wie sich im Lauf dieser Geschichteergeben wird, der Hauptbesitz immer noch unserer Familie gehörte. ObHermann in seiner Eigenschaft als Grundherr zu Witzleben oder als Schwarz-burgischer Vasall diese Urkunde unterschrieb, vermögen wir nicht zu ent-scheiden ; wahrscheinlicher ist wohl das Letztere, denn nach einer Urkundevom ß. Januar 1265 war er des Grafen Günther Burgmann (Castellanus)und Ganerbe*) auf Schwarzburg und kommt sonst, jedoch als Ritter, bis

*) Von dem alten Worte Gan, gemein, und Erben, Herren, also Miterben, Mit-besitzer, d. i. Jemand, der sich mit einem Andern durch einen Burgfrieden zur ge-meinschaftlichen Vertheidigung vereinigte und dazu eine Burg (Ganhaus, Ganschloss)bestimmte. Zu diesem Zweck wurden auch die Burgmannschaften errichtet, und dadie Burgen und die dazu gehörigen Gilter häufig den gesammten Burgmännern zuLelm gegeben wurden, so bekamen solche Burgmannschaften auch den Namen Gan-erbschaften.