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als das Stift zu Fulda dem Kloster Paulinzelle das Dorf „Bozelbrunnen"überliess. *)
Die Annahme, dass Adelherus und Berbeto Söhne des 1115 gefallenenFritz von Witzleben gewesen seien, gewinnt durch dies Zusammensein mitdem Grafen Ludwig von Thüringen allerdings an Wahrscheinlichkeit, esfehlt aber der urkundliche Beweis.
1140 gehörte Adelherus de wiceleibe zu den Zeugen, als derAbt Heinrich zu Hersfeld dem Kloster Paulinzelle den Zehnten erliess,den Letzteres von seinen in der Gegend von Nebra und Querfurt gelegenenAllodialgütern an die Abtei zu entrichten hatte.
1146 war die Gemahlin Hermanns von Werthern eine geborene vonWitzlebeiij von deren drittem Sohn Gerhard alle jetzt lebenden Herrenvon Werthern abstammen **) ; sie sowohl, als Hermann von Werthern liegenim Kloster Walkenried, begraben.
1165 waren mit -dem Grafen Heinrich von Schwarzburg auf dem vomHerzog Weif von Baiern und Spolet zu Zürich abgehaltenen 10. TurnierHans und Ahlhard von Witz leben,***)
Mit diesem Alhard beginnt nun Biedermann die Stammreihe unseresGeschlechts.
1178 wird ein Conrad von Witzleben als Zeuge genannt.
Um das Jahr 1185 verkaufte Gisela von Witzlebenf) mit Zu-stimmung ihrer Söhne Heinrich und Otto wiederkäuflich an Gebhard, dendritten Abt des Klosters Paulinzelle, zwei jährlich 28 Schillinge Zins gebendeHufen Landes zu Nahwinden (zwischen liudolstadt und Stadtilm gelegen)für 12 Pfund Geldes, für welche Summe sie oder ihre Söhne dieselbe
*) In der Urkunde, welche sich im Archiv zu Rudolstadt befindet, steht deutlichBerbeto und Bozelbrunnen, nicht Gerboto und Gosselbrunn, wie vielfach abgedruckt ist.
**) s. Hübner Tab. von Werthern, Albini Werth, p. 11. u. sonstige Geschlechts-tafeln dieser Familie.
***) P. Jovius: Chron. Schwärzt), in Scliöttgen u Kreysig Dipl. et. Script. Hist.Germ. med. aev. I. p. 155 (ein sehr wichtiges Quellenwerk für unsere Geschichte);nach der Angelröder Stammtafel die Söhne des 1133 vorkommenden Adelger. Alhardoder Edelherus wäre danach auch Voigt zu Arnstadt u. mit dem 1185 vorkommendenAdeler von Arnstadt ein und dieselbe Person gewesen.
-{-) Nach der Angelröder Stammtafel eine geb. Gräfin von Kefernhurg und Wittwedes um 1176 gestorbenen Heinrich von Witzleben zu Arnstadt (Sohnes des 1115gebliebenen Fritz), der 1137 als junger Ritter auf dem Turnier zu Ingelheim gewesenwäre. Zu Ingelheim war aber 1137 gar kein Turnier, sondern erst im Jahre 1337das 18. aller deutschen Turniere (nach Hans Sachs),