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Mittheilungen über die Familie Mithoff bürgerlicher und geadelter Linie : als Ms gedr. Familienbuch
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hiesiger ^bbatlsllu Hof- und Ncgicrungsrath, vor michund meinen 1 Söhne, namentlich Irisclorieb ^.uAust,Oarl Oauiol, Lüristiau Vriclsrieb und Lbristopll Llott-bslk, alle 4 von Mithof".

„Hasclliubui'A d. lö^n Nov. 1762».

(I-. 8.) «Hsstor üoüauu Urust von NitllolkHertzogl.Mecklenburgischer 8ssrstair, in Vollmacht des Herrnüoüauu Nartiu von Nitllotk zn Hamburg, als welchermit dem Hl. Obcrstallmeister von Ottsrltäclt verreiset".

(U. 8.) „Friederich August Mithoff Freiherr!.Oisclsscher 8ssrsta,r".

„Madelungen d. 3. 1762".

sl-. 8.) „llolmnna, Oorotbsa Nitllotk, in natürl.Vormundschaft meines Sohns ckollann IdrisüerisllNitllolk».

„Ostsrocls d. 26. 1762».

sD. 8.) »ckobann Idriselsrisb Nitllotst tZiubselr d.24tm ^ui,. 1762».

(I-. 8.) „^.unn Naria, Nitlrotk, Geb. Lartraiu innatürlicher Vormundschaft meiner Söhne, als llolmnnOiürisb und ?riclrioü Oouraä».

„üirubsole den 27. cknn. 1762».

fl-. 8.) „LlsorAS DrrcksveiA dlitllolk ^uüitour beyder Königl. und Churfürst!. tllaräs ckn Oorxs».

„Hannover den 11V" Iksbruarst 1763".

Auszug aus dem Lehnbriefe:

„Wir Llooi-A äsr Vrittv von Gottes Gnaden,König u. f. w. bekennen, daß Wir nach tödtlichem Hin-tritt Unsers GroßHerrn Vaters weyl. Se. Mayt. KönigsLlsorZ II. hochseeligen Andenkens, wie auch nach Ab-sterben des bisherigen Lehnsträgers Kuckolxü August^.ruolä Nitbokk nunmehro Unsern lieben Getreuen clarlDucksrviA Nitllotk seel. ^.uärsas Urolt Sohn als denAeltesten hinwiederum belehnet haben und belehnen ihnalso hiemit gegenwärtig, mit Zubehuf seines BrüdernIlsotor lobauu ürust, auch Vettern Laltllasar Iriscks-rieb, seel. loüauu DuäsvviAs Sohn, Und ckobanu klartin,seel. Nartiu üobauuis Sohn, ferner lobauu ldrioclsrlobund LlsorA ImckvviA, seel. Ilsotor tdrisäriobs Söhne,sodann ckolmira Oiotrioll und Uriockriolr Llouraä, desletztverstorbenen Lehnträgers Ruäolx ^.uAust ^rvoläSöhne, noch lkrisclriob ^.uAust seel. ^.UAUst liuelswiASohn, und letztlich ckolrauu Irisckrioli, seel. KsorA Ducls-MAS Sohn, alle lilitboksu» u. s. w. „der gegeben istin Unserer Uskiclsut^ Stadt Ilauuovsr d. 2tm Na/ 1763".

Revers von „Clarl I^uäsrviA v. Nitlrokk Hcrtzogl.Meckleubg. klut^-stlagor, Döruits d. 25. stlai 1764".

Folgende, in der Lehuacte bezüglich des Zehntensvor Dransseld liegende Verhandlung ist besonders fürdie adeliche Linie der Mithoss von Interesse.

„Gesuch an des Königs Majestät".

„Ich habe einen eintzigen, aber leider gantz blin-den Sohn, genannt Larl Usoxolck von Nitbotk geb. zuvömit^ d. 4M Decembr. il. 1744, welchen ich gernemeiner väterlichen Obliegenheit nach, noch bey meinemLeben versorgt und in Ruhe gesetzt sehen wollte, undhiezu bietet sich eine vortheilhafte Gelegenheit an. Erkann nemlich ein gewißes 8tipsuckiuiu erhalten, wenner sich nur legitimeren kann, daß er gewiß von Adel,zu denen von UitlloKou gehöret, ein Ilauövsrschcr Vasallund nach meinem Tode der nächste Lehnsfolger sey".

Der Bittsteller ersucht sodann um Ausfertigung„der zu dieser I-e^itiurutiou gehörigen Stücke in ori-A-illalikus und sonstiger ^.ttsstu", und unterzeichnet:

„vömit? „gantz unterthänigster Knecht

den 6. January klar! ImcksmA v. Nitüotk.

1772". Herzogt. dlsolrlsubg. Ulat^ Najor".

Vermittelst „HololutiorG vonr 5. Febr. 1772werden dem genannten Platz-Major mehrere Acten-stückc, als 3 Lehnbriese und „aus besagten Acten ei»dcncnselben gemäßes Lclreura. ClLusuloAiczrurc seinerürnrilio" zugefertigt, am Schluß wird jedoch erklärt:

„Da aber mehrerwehnten Vasallen, nnd deßenFamilie Adel, in hiesigen Landen so wenig publioiret,als von Seiten Kgl. Lehn Cammer anerkannt worden,So kann auch selbigem nicht mit anderweitcn, seinenAdel begründenden Zeugnißcn, beygestandcn werden".

Nach Ableben des „Ksirrors ksAuriliao Llarl I^ucl-rviZ stlitlrok" gesinnt für die Vasallen deren Bevoll-mächtigter Advokat Georg Friedrich Scharlach zuHannover, am 3V. April >790 das Lehn. Hieraufwird am 22. Mai 1790 Termin zur Belehnung desunnmehrigen Lehnträgers „ckoüuiru lAueäriolr Nitlrotk"szu Walsrvdej auf den 25. Oct. 1790 angesetzt, hier-aus aber bis zum 3. Febr. 1791 hinausgeschoben".

„Saturn Hannover den 3tm Febr. 1791".

„Dato haben die dlitbok ihre Lünebg. Lehn vondes Lehnträgers tlarl lmcksnigs Fall, durch den ^.ckvo-oatum 8obarlaob, xrasstitis xrasstauckis empfangenlaßen".

»in tiiZöiir

tl. v. Rsiobs».

Auszug aus dem Lehnbriese:

„Wir Georg der Dritte von Gottes GnadenKönig u. s. w. bekennen, daß wir nach Absterben desbisherigen Lehnträgers Larl Imäsnig Nitbok nunmehroVnsern lieben getreuen Ilsotor lollauu Zürnst Nitllok,seel. ^.uärsas Lrust Nitbols Sohn, als den ältestenhinwiederum in Gnaden belehnet haben und belehnenihn u. s. w. mit zubchuef seiner Vettern IllockriolrAugust und LRristiau Idrisckrioli, seel. Laltbasar Idriock-riobs Söhne, lollauu Nartiu, seel. Nartiu lobaunsSohn, lobauu Iriockrioü und (loorg Duckorvig seel.Ilsetor Vriscksriolls Söhne, ckobuiiii Oisäsrielr undIdrisÄrieb Llourack, seel. Nuckolpü ^.vAust ^rnolclsSöhne, ckobauir Irisärisli, seel. O. KsorA ImcksmAsSohn, und letztlich LRrl Vrisärieb IVilbsIill und IlsetorIrisclriolr Ilsiurieb, seel. ?risckrielr ^.UAUsts Söhne, alleNitllotksir". . . .

„Der gegeben ist in Unserer Rosiclsats-Stadt Hau-uovsr den 3t"> Vsbruarii 1791".

„Kgl. Großbrit. zur Churfürst!. Br. Lünebg. Regie-rung verordnete Heimgel. Geheimte Nähte Krafft Königl.8xssial Vollmacht".

„Kielmansegge, v. Bculwitz. v. Arnßwaldt".

Nachdem „Llsor-F ImuZrviA Nitlrok" am 21. Mai1802 den, am 27. Febr. 1796 erfolgten Tod dcS vonihm als den bisherigen Lehuträger bezeichneten „.lolrururIsstiSclriolr Älitlrok" angezeigt und das Lehn gemuthcthat, wird er zur Empfaugnahme des Lehns auf den28. Juni 1802 vorgefordcrt.