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Geschichte des schloßgesessenen adligen Geschlechtes von Bismarck, bis zur Erwerbung von Crevese und Schönhausen : Denkmal der Dankbarkeit des Vereines für Geschichte der Mark Brandenburg
Entstehung
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trennte Kleeblätter ohne Zweige enthält. Dies Siegel befindet sichnn einem in Riedel's Eoclex Hmiptth. I., B. XV., S. 194 abgedruck-ten, im rathhäuslichen Archive zu Stendal urschriftlich noch vorhandenenDocnmente.

In Betreff des Wappenschmuckes, der eine unveränderliche Zugabedes Wappens nicht ausmacht, begegnet nnö auf dem Siegel Ludolphö I.ein Tnrnierhelm mit Decken und zweien anfrechtstehenden Hirschstangen.Ohne Zweifel finden letztere ihre Erklärung durch die damals vorherr-schenden Beziehungen der von Bismarck zur Jagd, wie diese nachS. 178 und 180 der vorstehenden Abhandlung erhellen. MöglicherWeise verwaltete auch schon Lndolph I., ohne daß es uns bekannt ge-worden ist, in ähnlicher Weise, wie später sein Neffe Clans IV., daöHeidcreiter-Amt in dieser Gegend, wobei dann eine Ausschmückung seinesWappens in der bezeichneten Art nicht auffallen wurde, da solche vonAemtern hergenommene Ausschmückung des Wappens mit Jagdemblemenöfter vorkommt, zum Beispiel bei den von Ahlim-Ringenwalde, da dieseim Jahre 1447 zu Hegemeistern der Werbellinischcn Haide bestelltWare». Daß im klebrigen aber auch damals schon von dem Geschlechteder von Biömarck der heutige Wappenschmnck benutzt wurde, zeigt dasoben bereits erwähnte Siegel eines dem Geschlechte angehörigen Sten-dalschen Bürgers, des Gercke Bismarck, über dessen Schilde schon imJahre 1404 ein gekrönter Helm mit zwei Büffelhörnern erscheint.