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Geschichte des schloßgesessenen adligen Geschlechtes von Bismarck, bis zur Erwerbung von Crevese und Schönhausen : Denkmal der Dankbarkeit des Vereines für Geschichte der Mark Brandenburg
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das erstere einem der Söhne, das andere einem der Enkel des RittersClans oder Nicolaus II. an.

Jenes, das Siegel Henning's I., hängt an einer Urkunde, welche,bei der beklagenswürdigen Uiwollständigkeit unserer Staatsarchive, wiederin Brcslau aufgesucht werden muß. Die Urkunde ist vom 3. Mai1409, in Riedel's doclsx Hauptth. I., Bd. V., S. 107 und 168 mit»getheilt und bildet eins der Actenstückc zu dem interessanten Processeeines außerordentlichen apostolischen Richters gegen die Gebrüder Nico-laus III. und Henning von BiSmarck, der in der vorstehenden Abhand-lung S. 1.03 bis 156 dargestellt ist. Die Legende ist hier Deutsch inGothischen Minuskeln geschrieben, doch noch in alter Weise mit demZeichen des Kreuzes als religiöser Initiale eingeleitet. Sie lautet:A S. hcnninl» a- von bismrke

Das letzte der Siegel, deren Abbildung die Tafel enthält, ist daSLndolph's I., von dessen Umschrift, die ebenfalls in Gothischen Minus-keln geschrieben war, nur noch die Worte . . . . on bismorke sich er-halten haben. Es hängt dies Siegel einer Urkunde vom 7. Februar1455 an, welche im Pfarr-Archive der Marienkirche zu Stendal auf-bewahrt wird und S. 280, Bd. XV., Hauptth. I. des Riedclschcn (locisxabgedruckt ist. Auch ist eö das einzige Siegel aus älterer Zeit, dasvon der rittermäßigen Familie von Bismarck mit einem Helmschmnckdes Wappens versehen aufgefunden ist.

Als bcmcrkenswerth tritt ans diesen Wappenbildern im Allgemeinenhervor, daß das Kleeblatt, welches ans den Siegeln der Söhne Nico-laus des Ersten den Hanptplatz einnimmt, auf den spätern Siegeln, wieauch schon auf dessen eigenem Siegel der Fall war, durch seine Kleinheitfast verschwindet, während die Blattzwcige vorherrschen. Ans neuernSiegeln, namentlich auf denen der beiden Brüderpaare, welche in denJahren 1555 und 1562 die Verträge mit dem Kurprinzen schlössen,treten Kleeblatt und Blattzweige wieder mehr im Ebcnmaaßc hervor.Wir dürfen jedoch das Kleeblatt um so mehr für das ursprünglicheHauptzeichen des Wappenbildcs der von Bismarck halten, als noch einSiegel des Bürgers Gerhard oder Gcrcke von Bismarck vorliegt, dervermuthlich Vatcrbrudersohn des Nicolaus I. war (S. 144), ein Siegelvom Jahre 1404, daS im Schilde nur drei durch einen Balken ge«