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Aufenthalt zu benutzen, wurde auch von dem Kurfürsten Joachim I. fort-gesetzt').
Wie hohen Werth dann anch der Kurfürst Joachim II. auf dieseJagdreviere legte, zeigen seine zur Erweiterung derselben mit dem ErzstiftcMagdeburg geschlossenen Verträge vom 4. November 1536 und 5. No-vember 1537^), Ihre Benutzung war aber auch jetzt nur von Tangcr-münde oder Gardelegen ans möglich, wenn nicht das bequemere Ablagerin Burgstall genommen werden konnte. Das Letztere wurde damals viel-leicht durch die größere Zahl der von Bismarck'scheu Familien, die imSchlosse Burgstall zusammen wohnten, erschwert.
Da wurde von dem Kurprinzen, Markgrafen Johann Georgeim Jahre 1555 die Gründung eines Jagdschlosses für dies Revier, desHauses Letzlingen, unternommen. Der Ort war schon früher einHof, gehörte unter dem Namen Nctzliugcu der Familie von Alveus-leben und wurde von dieser, mit den Feldmarken Wittewcuning undSchönefeld, im Jahre 1555 dem Kurprinzen Johann George verkauft °).Der Kurprinz aber war, seitdem im Jahre 1553 sein erst achtjährigerSohn zum Bischöfe von Havelbcrg postulirt worden, für diesen Ver-weser des Bisthumes und ließ die Sorge für die Jagd mit nochgrößerem Ernst und Eifer sich angelegen sein, als sein Vater, derKurfürst. Mit der Gründung von Letzlingen machte er sich zugleich zurAufgabe, dem neuen Jagdhause auch ein bestimmtes größeres Revierausschließlich zuzueignen.
Sorgfältig wurden daher die Berechtigungen der angrenzenden Guts-besitzer, womit mau es früher nicht genau genommen hatte, geprüft undso weit als möglich beseitigt. Für die von Bismarck hatte dies die Folge,daß ihnen die Stcinberge, bei Kröchcrn gelegene Waldstreckcn'), überderen Erwerbung sie sich nicht genügend ausweisen konnten, streitig ge-macht und bald auch Unterhandlungen eingeleitet wurden, um überhaupt
>1 Riedel's c ?c>a. II, VI, 393.
-) Riedel 's (toil. II, VI, 425. 441,
5) Wohlbriick's Geschichtliche Nachrichten von dein Geschlechte von Alvenslebenund von dessen Gütern II, 409,
4) Riedel's voll. II, VI, 426. 442.
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