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seiner Manuscripte von ihm sagt, „ein guter freundlicher Mann,den wir Kinder sehr lieb hatten." Sein Testament, weil nichtgerichtlich gemacht, war ungültig und somit wurde sein kleiner,zur Verschönerung des Hauses Hiilshoff bestimmter, Nachlass>etwa 2000 Tlilr., unter seine vielen Verwandten vertheilt. Gleichwie seine Brüder, der General und der Domdechant, war er einstattlicher Mann, ein grosser Freund der Jagd und guter Schütze.So wie sein Oheim Ernst Constanz, ebenfalls Domherr zu Osna-brück , den südlichen Theil (Domherren-Büschen) des Schmidhaus-Busches, so liess er den nördlichen Theil desselben zum Lust-walde anlegen und mit einem Pavillon zieren, welcher die In-schrift hat:
IIoc
charitatis pignusin usum familiseposuit
Ferd de Droste-HülshoffDec. in Coesfeld1804.
Sogleich nach der Heirath Heinrich Wilhelms tratdie Grossmutter der jungen Frau, Amalia y. Reeden,verwittwete F. F. v. Büren - Schencking, demselben, mitBewilligung des Fürsten, ihr Burglehen zu Nienborg, ge-nannt Asbecker-Platz, ab. Eben diese Frau scheint mitder Heirath ihrer Enkelin einverstanden gewesen zu sein;denn sie hat die Ehepacten mit unterschrieben und be-stimmte auch in ihrem Testamente vom Jahre 1721 re-spective 1731, dass die v. Droste-Hülshoff in das vonihr gestiftete fideicommis, welches die Güter Brandlecht,Langen, Lengerich und Bergeikel umfasst, nach denDroste zu Vischering suocediren sollen. — Der Schwieger-vater dagegen scheint überhaupt jeder Verheirathungseiner Tochter abgeneigt gewesen zu sein, um demMannstamm der Droste-Vischering, das bedeutende, mitseinen Frauen erheirathete, Vermögen möglichst unge-schmälert vererben zu können. Er war daher auchnicht zu versöhnen und gütlich dahin zu bringen, seinerTochter einen Brautschatz zu bestimmen. Der dieserhalb