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delle Münster den Alliirten, welche am folgenden Tage dieselbebesetzten und sieh in ihrem Besitze bis zum Ausgange des Krie-ges behaupteten.
1760. Im Sommer dieses Jahres streifen die Franzosen plün-dernd bis in die Gegend von Münster. Specielles hierüber indem oben citirten Hammer Wochenblatte.
1760, Aug. 22. Die Alliirten erobern das Schloss Bentheim,den einzigen festen Platz, welchen die Franzosen in hiesigerGegend noch besetzt hatten.
1761, Febr. 6. Bischof Clemens August stirbt.
1762, Sept. 17. Maximilian Friederich v. Königseck-Bottcn-fels zum Bischöfe von Münster gewählt.
1766, März 18. Einzug desselben in Münster.
1764. Franz v. Fürstenberg dirigirender Minister in Münster,
1767. Festung Münster demolirt.
1767, Aug. 24. Grundsteinlegung zum Schloss.
1773, Septbr. 16 Jesuiten - Collegium in Münster aufgelöset,
1730, Aug. 16. Erzherzog Maximilian Franz zum Ooadjutorin Münster gewählt.
1784, April 15. Bischof Max Friedrich stirbt,
1784, Octbr. 11. Feierlicher Einzug des Bisehofes Max Franz.
1792, Febr. Die Münsterischen Executionstruppen verlassendas Lütticher Land.
(1801, Juli 26 — 27. Bischof Max Franz, der letzte in derReihe der Münsterschen Fürsten, stirbt.)
§. 16.
Heinrich Johann I. v. Droste-irülshoff,
Sohn Bernhards III ,
1677 — 1739.
Da Heinrich Johann der einzige Sohn war, so wurdeauf seine Erziehung alle mögliche Sorgfalt verwendet.Nach gut vollendetem Sehulcursus, wahrscheinlich inMünster, besuchteer, nach Sitte damaliger Zeit, mehrereausländische Universitäten. So reisete er am 26. Mai1694 mit seinem Hofmeister nach Prag, wo er bis zumEnde September 1695 blieb. Von dort aus besuchte erden Herrn v. Ledebur in Perutz. Im December 1695