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die Unabhängigkeit des Landes retten konnte, leimte er die ihm178(1 bei der Bisehofewahl angebotene Candidatur ab und trugdurch seinen Einüuss wesentlich dazu bei, dass nicht der Ministerv. Fürstenberg, sondern Max Franz v. Oesterreich zum Bischöfevon Münster erwählt wurde. Die Worte, welche Erhard, Ge-schichte Münsters, pag. 609, ihm zuschreibt „er achte sich ge-ehrt genug, dass er, als der erste seines Hauses, der in dasüomcapitel gekommen, schon zu der Würde eines Domdechantengelangt sei" sind jeden Falles, wenigstens in dieser Fassung,nicht richtig, weil er schwerlich mit seiner Familiengeschichteso wenig bekannt war, um nicht zu wissen, dass schon langevor dem Erbmänner- Processe Mitglieder der Droste - Hülshoff-schcn Familie die höchsten Würden im Doincapitel zu Münstererlangt hatten. —
Wie seinem Bruder, dem General, lag auch ihm viel an Er-haltung und Verbesserung der Hiilshoffschen Güter. Denn nichtallein hatten seine Heilen während der Zeit ihrer Studien mitihrem Hofmeister freien Aufenthalt in seinem Hause, sondern ertrat dem jüngsten derselben seine Präbende zu Osnabrück abund ernannte in seinem Testamente vom 16. März 1792 seinenNeffen Clemens August 11 zum Universalerben seiner bedeuten-den Nachlassenschaft.
VI.
Anna Rosina, geboren 1738 den 3. Febr., Sliftsdame zuBorghorst, heirathete 1758 den 27. December Rheinard Christophv. Schade zu Grevenstein und Ahausen
VII
Adolph Ambrosius, geboren 1739 den 22. Juli, trat in Mün-sterische Militärdienste, brachte es bis zum Major und starb alssolcher 1791 zu Lüttich.
VIII.
Ferdinand Godfried, geboren 1741 den 19. August, ver-tauschte im Jahre 1760 sein Lieutenants-Patent mit dem Häbit )wurde Chorherr zu Vaiiar und nachher Dechant zu Coesfeld, woer am >9. December 1818 starb. Er war ein eifriger Priester,ein einfacher und genügsamer Mann, der sich mit besondermEifer seiner Pfarre annahm. Auch seiner Familie war er sehrzugethan und würde gewiss ein noch grösserer Wohlthäter der-selben geworden sein, wenn seine beschränkten Einkünfte grössereAusgaben gestattet hätten. So aber musste er sich begnügen,mit seinen kleinen Ersparnissen die Umgebung des Hauses Hüls-hoff zu verschönern. Er war, wie Werner Constantin in einem