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1,2 (1869) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1570 - 1798 : aus archivalischen Quellen
Entstehung
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199V.

schenkte:

1) der Kirche in Hohenholte, vor dem Jahre 1707,die dort noch jetzt gebrauchte Orgel. Dieselbewar für Roxel bestimmt, wurde aber, weil dieRoxellaner den Organisten nicht bezahlen Wollten,obgedachter Kirche geschenkt.

2) der Kirche in Roxel:

a. vor dem Jahre 1709, die Statuen der viergrossen Kirchenlehrer.

b. im Jahre 1711 die Orgel.

Die Kamen derjenigen, welche, alle vom jedesmaligen Be-sitzer des Hauses Hiilshofif ernannt, diese Orgel bedient haben, sind:

1) J. Junkerdink, ein Mohr, welchen der Herr v. Droste „ausfremden Ländern" mitgebracht. Derselbe hatte zur Fraudie Vaters-Schwester des, „am 4. Mai 1S10 fast 70 Jahrealten und, nach dem Tode seines Vaters Sigismund, 37Jahre hindurch selbstständig fungirendenRoxel er KüstersAnton Joseph Herz. Auch der Grossvater dieses A. J. Herzwar Küster in Roxel und hiess Herrn Herz.

2) Blinde Anton,

3) Linke (Heubrock?)

4) Holtkötter aus Münster, welchen Temme aus Bösensell ei-nige Zeit vertrat.

5) Schrey, senior.

6) Schmitz aus Senden.

7) J. B. Schrey, junior.

8) J. Nadermann.

9) F. Engking.

10) Lehrerin Sökeland.

11) Lehrerin Sobbe, jetzt noch in Function.

1774 war die Orgel reparaturbedürftig. Der damalige PastorHettermann und Clemens August I. v. Droste - Hülshoff wurdeneinig, die Orgel einige Jahre unbesetzt zu lassen und den Orga-nistenlohn, jährlich 12 Thlr., zur Reparatur derselben zu ver-wenden, welches Uebereinkommen auch von der Kellnerei inMünster genehmigt wurde. Darauf ernannte Clemens August I.v. Droste einen gewissen Holtkötter aus Münster zum Organisten.

Heinrich Johann I. war ein äusserst gutmüthiger