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nige Regimenter französischer Truppen lagen bereits seit demAnfange des Jahres in Münster.
1758, März 25. Münster von den Aliirten besetzt.
1759. Hannoversche Truppen schleppen aus den Frischen-Kämpen zu Amelsbüren das für das Magdalenen - Hospital inMünster gefällte Holz in ihr Lager.
1759, Juli 9 — 22. Franzosen, unter dem, auf Hülshoff ein-quartierten, Marquis d'Armentiers belagern die Stadt Münster,in welcher der General v. Zastrow kommandirte. — Ausführlichesüber diese Belagerung zu finden im Münsterischen Anzeiger, 1863.
1759, August 1. Französische Hauptarmee von den Alliirtenbei Minden geschlagen.
1759, August 10. Alliirte Truppen beschiessen Münster, wodie Franzosen eine starke Besatzung unter dem General Gayonzurückgelassen; ziehen sich aber am 12. wieder zurück.
1759, August 25. Der Braunschweigische General Imhoferscheint vor Münster und eröffnet eine förmliche Belagerung.
1759, Septbr. 3. "Von Seite des Hörster- und Neubrücken-Thores ein heftiges Bombardement unternommen, wodurch Nach-mittags gegen 2 Uhr in der Hörsterstrasse Feuer ausbrach, wel-ches über 200 Häuser in Trümmer legte. Auch der Martini-Thurm war durch dieses Bombardement zerstört und die Lam-berti-Kirche sehr beschädigt worden.
1759, Septbr. 6. Durch die Rückkehr des französischenHeeres unter d'Armentiers werden die Alliirten genöthigt, dieBelagerung Münsters aufzuheben; doch hielten sie sich in derNähe und erneuerten im Anfange October die Belagerung. — Beinächtlicherweile drangen Soldaten, welche sich durch Schwärzendes Gesichtes unkenntlich gemacht, bei Wittovers (Weisse-Ufer)Kspl Nienberge ein, holten den Hausvater aus seinem Bette,und droheten, ihn lebendig zu verbrennen, wenn er nicht denSchlüssel zu der grossen Kiste, ein Versteck, herausgäbe. AnHülfe war nicht zu denken, weil im Hause vor jeder Thür unddräussen vor jedem Fenster Posten standen; desswegen wurdeder verlangte Schlüssel sogleich verabreicht. Die Soldaten nah-men alles, was ihnen brauchbar zu sein schien, unter anderneinen Korb mit silbernen Löffeln, Hochzeitsgeschenke, welcheseit Jahrhunderten als todtes Capital aufbewahrt. Am folgendenTage wandte sich Wittovers Gutsherr, Clemens August I. v. Droste-Hiilshoff, an den Lagercommandanten in der Toppheide, welchereine, voraussichtlich - erfolglose, Untersuchung anstellen liess.1759, Novbr. 20. Die Franzosen übergeben Stadt und Cita-