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befreite, Papst Honorius III. ihn 30. September 1217ein für alle Mal ermächtigte, neue Bischöfe einzusetzen und zu weihen , sowie Kathedralkirchen zubauen, dabei 28. Oetober 1219 in seinen ganz beson-dern Schutz nahm und in den Besitz der neuerwor-benen Länder Estland, Selonien und Semgallen be-stätigte, in Folge dessen er die Stellung eines Erz-bischofs und die neuen Bisthiimer: Semgallen undDeal (später Dorpat) als Suffragane unter sichbekam, aber auch mit dem Erzstifte Bremen, demKönige von Dänemark und den Schwertrittern inschlimme Händel gerieth. Christliche Milde scheintauch ihm gefehlt zu haben, denn selbst der PapstInnocenz III. befiehlt ihm, Oetober 1213, von der Un-terdrückung der Neubekehrten abzustehen. Stattdessen berichten die Chroniken nur Greuelthatenund unausgesetzte Kriege mit den Eingeborenen.
Zuerst 1211 eroberte der Orden Fellin, dieFesteund das Land der Saccaler, dann, in den folgendenJahren uud unterstützt von Kreuzfahrern, Ugaunienmit der Feste Odeinpä, zuletzt die Wiek und Leal,so dass 1216 das südliehe Esthland dem Ordenunterworfen schien. Aber der russische (christliche)Fürst Wladimir von Plescau brachte Umkehr. ImFebruar 1217, fiel er unterstützt von den Sacoalernmit 20000Mann in Ugaunien ein, eroberte Odempä,plünderte das weitere Land und vernichtete die Er-oberungen des Ordens. Dieser gewinnt mit demSchwerte das Verlorene im nachfolgenden Winterzurück.
Johauni 1218 schenkt Papst Honorius III deinKönige Waldemar II. von Dänemark, der zu einemKreuzzuge gegen die Esthen gewonnen ist, allesLand, was er erobern wird. Dieser erscheint 1219mit einer Flotte vor Lyndanise, der Feste der Esthen,erobert sie, gründet auf dortigem Felsen die Burg