Vorwort.
In Folge der im Jahre 1855 von mirherausgegebenen Schrift: „Die Westpfalen inLübeck" wurde ich veranlasst, meine Forschun-gen auch auf die Vermehrung des Materialsfür die Darstellung der Verbindungen undUebersiedelungen von Westphalen und Rheinnach Livland zu richten. Es wuchs ansehnlichund wurde ein Theil desselben in meinerGeschichte der westpfälischen Geschlechterverwerthet, jedoch viel Bedeutendes, welchesdort nicht Platz finden konnte, oder spätersich neu sammelte, blieb in den Mappen.Mit gegenwärtiger Schrift wird der Versuchbegonnen, es daraus zu befreien und derOeffentlichkeit zu überliefern.
Die Arbeit war aber keineswegs eine soleichte, als ich sie nur gedacht hatte. Sollteder Stoff seine richtige Würdigung finden, somusste die Veranlassung zu den Verbindungenund Uebersiedelungen klar gelegt werden unddas führte auf die Kreuzzüge und weiter aufdie Triebfeder dieser fanatischen Erscheinung,sowie auf dasjenige, was die Päpste vonMohamed gelernt und ihm nachgemacht haben,also auf ein bisheran noch gar nicht bear-