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Raupt, ein Bischof erschlagen ist, benutzt, die Ge-mütlier aufzuregen. Papst Innocenz III. befiehlt1199, 5. Oct. Beistand gegen die siegreichen Livenund richtet namentlich an die Westphalen undSachsen die Aufforderung zur Hülfe, denn: „die inLivland zum Christenthum Bekehrten werden, wennsie .keinen Schutz gegen die Ausfälle der Heidenfinden, ihren umwohnenden GlaubensgenossenGleichgültigkeit vorwerfen ; Noth wird sie zum Ab-falle zwingen", so schrieb er und gestattete, die ge-lobten Wallfahrten nach Rom in eine Theilnalimean den Kreuzzug nach Livland umzuwandeln. (Inno-cenz Briefe II. 191.)
Um mehr Schutz und stete Hülfe durch dasSchwert zu erlangen, stiftete Bischof Albert', denVorgängen in Palästina entsprechend, für kirchlicheDienste ein Cisterzienser Kloster und für das blu-tige Werk mit dem Schwerte einen Ritterorden, derdurch einen weissen Mantel, auf dem zwei rotheSchwerter kreuzweise übereinander genäht waren,kenntlich gemacht wurde und desshalb den Namen„die Schwertbrüder'' erhielt. Es fehlte auch fürdiese Einrichtungen nicht die Genehmigung und För-derung Roms. Innocenz III. bestätigte sie 1204 imOctober und genehmigte, dass Geistliche und Laiender Diöcese Bremen ihr Gelübde zu einem Kreuzzugnach Jerusalem durch den Kampf für die neuen Ein-richtungen Alberts umwandeln und erfüllen könnten.
Die Sqhwertbrüder waren durch solche Unter-stützung schnell organisirt. Sie erhielten für den Eid:„das Land der Maria, der man die Ostseeprovinzengewidmet hatte, zu erobern, den päpstlichen Stuhl zuvertheidigen und sich nicht zu verheirathen", vomPapste als Gegengeschenk alles Gut, was sie denheidnischen Einwohnern nehmen würden, dagegendenn auch bald Streit mit Bischof Albert wegen der
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