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169. Herleshausen bei Lauchröden, aber in kurfürstlich hessischemGebiete gelegen, enthält auch einige zum Gute Lauchröden gehörigeWiesen.
170. Stettfeld, ein von Boyneburg'sches Gut zwischen Neuenhofund Eisenach. Daselbst kaufte Georg V. von Rotenhan im Jahre 1864vom Oberamtmann Henrici einen 415 weimar'sche Acker großen Wald,der an die zu Neuenhof gehörige Waldung gränzt, und mit der dor-tigen Forstverwaltung vereinigt wurde.
L.
Besitzungen der Freifrau Martine (Marie Carotine) von Rotenhan,geborene Freiin von Riedefet, in Schtesien.
171. Buchwald am Riesengebirge in dem preußischen Kreise Hirsch-berg in Schlesien gelegen, bildet mit nachgenannten Orten und Höfenein Dominium, das von Alters her die Benennung führt „Herr-schaft Buchwald mit Quirl und Drehdichaus." Dem Do-minium steht noch die Polizeigewalt über die Bewohner fraglicherOrte und Höfe zu. — Diese Herrschaft gehörte früher der Familievon Reibnitz, kam dann nach und nach an verschiedene Besitzer undwurde ums Jahr 1787 von dem nachmaligen preußischen MinisterGrafen von Reden gekauft. Als derselbe kinderlos starb, ging dieseHerrschaft an seine Wittwe Friederike, geborene Freiin Riedesel zuEisenbach, und bei deren Tode 1854, nach ihrem hinterlassenen Testa-mente, an ihre Nichte Marline Freifrau von Rotenhan, geborene vonRiedesel, Gemahlin Hermanns III. von Rotenhan, jedoch mit der Be-stimmung, daß daraus ein Majorat für Marlinens vierten SohnFriedrich, den Pathen der Gräfin Reden, gebildet werden solle. Nochehe diese Majoratsbildung geschehen war, starb Friedrich — 1855 —und seine Mutter behielt sich nun in der seitdem verfaßten Majorats-urkunde, in welcher fraglicher Güterbesitz „freiherrlich von Rotenhan'-sches Majoratsfideicommiß" benannt wurde, das Recht bevor, einenihrer übrigen Söhne als ersten Majoratsherrn zu bestimmen, wobei siezugleich festsetzte, daß wenn dieser von ihr bestimmte Majoratsherr vorAntritt des Majorats ohne männliche Descendenz sterben sollte, oder
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