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2 (1865)
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noch Praxis bei einem Verwaltungsamte, da es aber nicht wohl möglichwar, noch einen weiteren militärischen Urlaub zu erlangen, nahmSigmund im Frühjahre 186.'; seinen Abschied, und wurde seiner Bittegemäß Lieutenant n In Luits. Er trat nun bei dem BezirksamteAschaffenburg in Praxis, wo er bis zum Februar 1864 blieb.

Da seine Lehrzeit hiemit beendet war und Sigmund das Verlangennach selbstständiger Thätigkeit hatte, trat er zur angegebenen Zeit inden Pacht unserer beiden Güter Großfaarhof und Wttstenbirkach, denich mit unserer Gemeinschaft eingegangen hatte, ein. Er wohnt seitdembei mir in Eyrichshos, und verwaltet beide Güter von da aus.

4. Panline, geboren zu Kissingen am 4. Augnst 1840, brachteden größeren Theil ihrer Kindheit und einen Theil ihrer Jugend mituns in Bayreuth, und den übrigen Theil derselben in Eyrichshos zu.Im Jahre 1854 reiste sie niit uns zu längerem Aufenthalt in diefranzösische Schweiz, 1857 mit mir nach Schlesien, 1859 begleitete siemich nach Gastein, brachte mit uns den Winter von 1860 auf 1861in München zu, reiste mit uns im Sommer 1861 in ein belgischesSeebad, und im Sommer 1862 mit ihrer Mutter und Tante nachLausanne. — Im Herbste desselben Jahres verlobte sie sich mit Eduardvon Saugy auf Vinzel bei Genf, und am 16. Februar 1863 wurdeihre Vermählung zu Eyrichshos gefeiert. Sie zog mit ihrem Gattennach Lyon, wo er vorübergehend mit einem Onkel und dessen Söhnenein großes industrielles.Unternehmen leitet, und wird wohl in Zukunftmit ihrem Gatten in dessen Heimathland, der Schweiz, leben. Gottder Herr hat ihr an der Seite ihres in jeder Beziehung vorzüglichenGatten, und in Mitte dessen trefflicher Familie ein schönes hoffnungs-volles Lebensglück bereitet.

5. Wolfram VI., geboren zu Ansbach am 20. April 1845,zog wenige Jahre nach seiner Geburt mit uns nach Bayreuth, als ichRegierungs - Director daselbst wurde. — Dort erhielt er seinen erstenUnterricht durch einen Hofmeister, und kam sodann auf das dortigeGymnasium, das er schon im Herbste 1862 absolvirte, worauf er aufdie Universität Würzburg, dann 1863 auf die zu Leipzig, und imHerbst 1864 nach Berlin ging, um Rechtswissenschaft zu studiren. Erist bestimmt, sich dem Staatsdienste zu widmen, und wird bei seinen