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Fräuleins unserer Linie bestimmte, — Nach dem Aussterben dieserLinie solle die Stiftung ans die Merzbacher Linie übergehen, undwenn dereinst auch diese erlöschen wurde, so sollten die Rcvenüen derStiftung zur Verkeilung von Präbenden an Fräuleins aus altadligenfränkischen Familien verwendet werden. — Nach ihrer Verfügungsollte die gestiftete Summe durch zwölfjährige Adinassiruug der Zinsenerst vermehrt, und dann die jährlichen Revenüen daraus zu Präbendenfür Notenhan'sche Fräuleins verwendet werden. Mein Bruder undich sollten dazu eigene Statuten verfassen. — Ihr Wille wurde ge-treulich erfüllt, und die „Sophie von Notenhan'sche Fräuleinstiftung"ist seitdem schon zu einer hübscheu Größe angewachsen, so daß bereitsseit mehreren Jahren zwei Präbeuden creirt sind und doch noch all-jährlich ein Theil der Revenüen admassirt werden, so daß dereinst an-sehnlichere Präbenden zur Vertheilung kommen können. — Möchte dieedle Absicht der Stifterin auch bei anderen Gliedern unserer Familieund Nachkommenschaft Nachahmung finden, und der Stiftungsfonddurch weitere Vermächtnisse oder Schenkungen vermehrt werden! Deredlen Stifterin aber bleibe von allen Gliedern unserer Familie eintreues, dankbares Andenken.
Das jüngste Kind Johann Friedrichs II, endlich ist
15. Auguste Charlotte, geboren zu Rentweinsdorf am 2. April1767. Wie ihre vorgenannte Schwester Sophie blieb auch sie dengrößten Theil ihres Lebens in Rentweinsdorf, da auch sie sich nichtverehelichte. Mit Sophie vereint, leitete sie des Bruders Hauswesenund die Erziehung seiner Kinder während dessen Wittwerstandes, undführte außerdem ein stilles, in einfacher Znrückgezogenheit sich bewegen-des Leben, in dem sie sich die treueste Liebe Aller, die sie umgaben,erwarb. Sie starb zu Rentweinsdorf am 12. März 1813, und liegtauf dortigem Kirchhof begraben.
In Vorstehendem ersahen wir, daß von den 15 Kindern JohannFriedrichs II. nur zwei Söhne — Friedrich Karl und Sigmund —sich verheirathet hatten. Ersterer hatte nur eine Tochter hinterlassen,von der ich bereits oben gesprochen habe, und unsere Familie — ältereLinie — wurde daher allein nur durch Sigmund fortgesetzt.