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immer wieder der Verkauf dieses Rittergutes iu Vorschlag. Nach demTode meines Onkels, wo solcher Verkauf für meinen Vater nicht mehrals dringend nöthig erschien, ruhte das Project, als plötzlich 1825 derHerzog Wilhelm von Bayern, der Besitzer von Banz, der damals be-strebt war, seinen dortigen Besitz zu erweitern, meinen: Vater sich alsKaufsliebhaber für Kleinheirath darstellte. So schwer es diesem nunauch wurde, sich von diesen: alten Familienbesitze zu trennen, so glaubteer doch, daß eine so gute Gelegenheit zun: Verkauf sich nicht wiederfinden werde, besonders da der Herzog ein sehr annehmbares Gebotstellte, und so trat mein Vater in Unterhandlung ein. Während der-selben kau: noch eine Deputation unserer dortigen Grundholden mitder dringenden Bitte, den Kauf nicht abzuschließen, da sie Alle unsererFamilie treu ergeben seien und dieß, wie ihre Vorältern, von jeherstets bewiesen hätten. Es war dieß für meinen Vater ein schmerzlicherMoment, aber es war bereits zu spät, er konnte nicht mehr zurück-treten, und als an: 27. Februar 1826 der oberstlehnsherriiche Konsenszur Veräußerung kam, wurde der Verkauf mit dem Herzog abge-schlossen, wodurch wir dieses altangcstammte Gut, dessen Erwerb in dievorurknndliche Zeit fällt, daher nicht mehr ermittelt werden kann, ver-loren. Welche Hindernisse übrigens den: Vollzug des abgeschlossenenKaufes noch entgegentraten und diesen noch um einige Zeit verzögerten,werde ich unten bei Hermann III. anführen.
Fast um dieselbe Zeit erlebte mein Vater noch einen großenSchrecken. In dem großen Oekonomiegebäude zu Nentweinsdorf bracham 8. Februar 1826 spät Abends Feuer aus, wodurch der Ochsenstallganz und das Brauhaus halb abbrannte. Ein recht trauriger Vorfällereignete sich dabei. Ein junger Bürger von Ebern, Färbermeister.Schmidt, der eifrigst beim Löschen beschäftiget war, wurde von demherunterstürzenden Gesimse getödtet. Am 11. wurde die Leiche, nach-dem ein feierlicher Gottesdienst gehalten worden, von: Schlosse ausnach Ebern gebracht.
Mein Vater hatte zur Linderung seiner Leiden in den letztenJahren alles Mögliche versucht. Jeden Sommer brauchte er Kissingenoder Boklet, was ihn: aber nie eine dauernde Besserung gab. Auchwar ihm eine heftige, den ganzen Körper erschütternde Bewegung ver-