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1,3,3 (1864) Geschichte des Landes und seiner Zustaende. Th. 3: die Zeiten der Bluete und Kraft des deutschen Reichs 2. (912 - 1272)
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Wiedcreinlöse und geregelte Verwaltung der versetzten Taselgllter;außerordentliche Auflagen selbst ans Klostcrgüter, wodurch er in Standgesetzt wird, in der Theurung v. 1225 die allgemeine Noth zu lindern,S. 16. — Kräftige Handhabung der Herzogin. Gewalt, besonders inEnger» und Westfalen, wodurch er den Dank der Unterdrückten, aberauch den Haß ihrer Dränger sich erwirbt. Bündnisse und Kriege mitrheinischen Fürsten, S, 18. — Seine Vertretung in Westfalen durcheinen Marschall. Die Gewinnung und Anlage fester Plätze seit 1217,namentlich Padberg, Rüden, Brilon, Attendorn und Werl, wo er dieVerhältnisse der Sälzer regelt; dann über die Grenzen seiner Dioeccsehinaus zu Siegen. Pyrmont, Krukenberg und Blotho, S. 22. —Glänzende Hoftagc 1217 zu Cöln, zu Rüden, wo er die Stadt Pa-derborn in seinen unmittelbaren herzoglichen Schutz nimmt und zuSoest. Provinzialversammlungen in den Jahren 1226—1225, aufdenen die meisten westfälischen Grafen vor ihm als Herzoge erscheinenund Recht von ihm nehmen, S. 25. — Conflicte mit Cöln; dessenGlanz; mit Soest und dem dortigen Kapitel, wegen der Propstwahl,S. 27. — Seine Liberalität gegen westfälische Klöster; schenkt 1216Bredelar ein Gut zu Merheün, befreit S. Walburg von der Vogtei,giebt Scheda das Patronatrecht über die Kirche zu Mengede; bestätigt1218 Schenkungen an das Stift Geseke vor dem Freigerichte, anderean Oelinghausen und Cappenberg, S. 31. — Die im Jahre 1221erfolgte Ernennung zum Reichsverweser giebt ihm Gelegenheit, fürBeschränkung der weltlichen Vogtcien über die Klöster erfolgreicher zuwirken. Er nimmt 1222 das neugebante Hospital zu Soest, welchesschon 1216 P. Jnnocenz bestätigt hatte, in seinen unmittelbarenSchutz, schenkt Wintrop an Wedinghauscn, den Clotingcr Zehnten auCappenberg; bestätigt 1223 die Resignation der Villicatiou Linne anOelinghausen, dem er die Befreiung von aller Vogteigewalt, so wiedie Schenkung der Haupthöfe Holthausen und Dreisborn bestätigtund es von der Mntterkirche zu Hüstcu völlig trennt; erlaubt demSoestcr Stifte geringere Stipendien anzunehmen und schenkt Weding-hauseu den Wintroper Zehnten. Er erkennt die Zeitgemäßhcit dervon Dominicus Guzmau und Franz v. Assisi gestifteten neuen Ordenund fördert ihr Aufkommen in seiner Dioecese, obgleich ihnen dieübrige Geistlichkeit nicht günstig war. S. 34. — Außer den Pro-vinzialversammlungen hält er auch Provinzialsynoden, Verbot gegengeistliche Landstreicher. Seine Liberalität gegen arme Priester. Erschenkt der Kirche kostbare Paramcnte und Gefäße und beabsichtigtden Nenban des Doms. S. 37. — Seine Thätigkeit als Rcichsver-weser. Er krönt 1222 den jungen König Heinrich, den er ans allenZügen begleitet. Obgleich er das Kreuz genommen, kann er an Oli-vers Krcuzzuge persönlich nicht Theil nehmen, unterstützt ihn aber1224 desto wirksamer auf andere Weise. S. 39. — Seine fortwäh-