414 Urkunde <ÜXOI.
Vnd obwoln besagte Geroltzeckische Einantworttung der oatuloZus restituenäorumprimuru torminom. gesehet, so haben doch ihre sl. Gnd. ohnerachtet sie solches sowohlbey E. fl. Gn. Gn. Craißausschreibamt als auch denen zu Nürnberg damals subsistiren-den Reichsdeputicten beweglichst sollicitiren lasten, dero billiges Begehren weder zu Anfangnoch zu Ende bringen mögen, darumben der jetzige Cronenburgische äeteotator aller Ge-roltzeckischen Allodialstucke, sich vermeintlich angemaßet, die gantze Hauptsache (welcheallein in mere Allockialibos bestehet) vor die vorder- Oesterreichische Regierung zu ziehen,welches mein gn. Fürst V .Herr ob siummum pvKjuäiewm mehrerer Fürsten vndtHerrn,ja aus bekandtcn Vrstchen des ganzen Craißes, vor kein jocbeiumr oompetenZ agnosci-ren : in Erwegung sie ihr den Ausschlag leichtlich einbilden können ; allermasten solches je»nigs wieder die sx parts meines gn. Frst. vnd Hrn. vorgezeigte juste vnd authentische Do-cumenten, Cronenburgischen Theilst weitleuffig zwar vnerhebliche bey V. Ö. Regierungeingeschoöene Exceptionschrifft bezeuget.
Nun verlasset mein gn. Fürst und Herr sich billich vff sein wohlfnndirte gerechteSach; ist aber des gesambten Craißes , ob proprium Interesse wegen, erfolgenderExemptton starcken Verassistenz behussett, solche auch ohne das in jüngsterm Craißschlußpro eausA eomrnutii angenommen, auch in die Craißmstruction eingerücket wordew
Alß bitte E. fürstt. Gnd. Gnd. ich vnderth. Fleißes, die geruhen vielbesagte GerolH-eckische Sache den Craiß- Gravaminibus beyzufügen , meines gn. Fürsten v. Hrn. aller«vnderthanigsi petitom zu secundiren, vnd wenigst die Sache dahin einzurichten, daß einvnpartheyischcr Richter ernau.dt, die merita causw summarie angehört, vberlegt vndnach icden Theilst befindenden Billigkeitt entscheiden werde. Welches alles hochged. meingnediger Fürst vnd Herr in allen Vorfallenheiten zu beschulden sich angelegen sein, damitdieselbe der starcken Obhuth GOttes vnd zu dero beharrenden fürstl. Gnaden mich vnderth.gehorsamb empfelende. Regenspurg den 22 Iunij 165
cxeii.
Nunäamm ime M SüchtN Büdtlv
Durlach contra Nassau o Sarbrücken.
!>658.Z
ir TespHld, von GOttes Gnaden erwählter Kölnischer Nasser, zu allen Zeiten. . . Mehrer des Reichs, in Germanien, zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croa-tien und Sclavonien König :c. Ertzhertzog zu Oesterreich, Hertzog zu Burgund, Steyer,
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