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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde (?X0.

dreyzehntausend und zweyhundert Gulden belauften, aus tödtliches Ableibcn weyland derdurchleüchtigen hochgebohrnen Fürstin und Frauen, Frauen Anna Maria, Marg-grastn zu Baden und Hochberg, jandgräfin zu Sausenberg, Grastn zu Sponheim ruidEberstein, Frauen zu Röteln, Badenweyler, jähr ur.d Mahlberg :c. gcbohmer von^ohengerolseck und Sultz w. hochseligcn Andenckens, als hochwohlgedachten HerrnJacoben, Hern zu Hohengerolsecs und Sultz :c. einig hinterlassener Erbin, vermit-telst ihrer fürstl.Gnaden vor dero seeligen Hinkritt aufgerichten testamentlichen Disposition undletzten Willens, auf den durchleuchtigen hochgebohrnen Fürsten und Herrn, Herrn Lne^drlchen, Marggrafen zu Baden und Hochberg, Landgrafen zu Sausenberg, Gra-fen zu Sponheim und Eberstcin, Herrn zu Röteln, Badenweyler, jähr und Mahlberg :c.erblich konunen und erwachsen, daß ihre fürstl. Gnaden mit hochwohlgedachten HerrnGrafLudwigen reGeckive hinterlaftenen Söhnen und Erben, den hochwohlgebohmenHerrn Johannscn, Herrn Ernst Castmtrn, auch Herrn Jobann Ludavigen, fürsich selbsten und im Nahmen dero Herren Gebrüdern, Herrn Gustav Adolphen undHerrn Mohlradcn, allen Grafez? Zu Nassau, Saarbrücken und Saarwerden, Her-ren zu jähr, Wißbaden und Jdstein w. durch deren zn diesem Veranlaßren Conferenztagübgeordnete respeökivä Räthe und Beamte, Johann von Goycn, Amtmann zu jähr,Johann Adam von Hagen, Amtmann zu Kirchheim, Johann Georg Pfeiffern,Rath, und Johann Gottfried Kolben, secretarium, anderwartigen sich verglichen undabgeredt, allermaften himtach folget:

Erstlich zwar, haben ihre fürstl. Gnaden hie vorgeschriebene summa aus sonder-barer zu dem Hauß Nassau je und allweg getragener und noch habender wohlmeynenderAffection, frey und gutwillig moderirt, und für alle lind jede an sie habende Forderungacceptirt und angenommen einmal hundert und dreyßigtaufend Gulden, jeden derselben zusechzig Kreutzer gerechnet, an welchen einhundert und dreyßigtaufend Gulden sie, für dasander, auf nechstkünfftige Franckfurtcr Ostermeß des von Gott erwartenden 165z Jahrs5000 Gulden baares Gelds, folgender Herbstmeß wiederum gOvo Gulden, und dann inden nechst darauf erscheinenden sieben Jahren? jedes Jahrs auf letztem in Franckfurt gvooGulden, mit dem letzten Jahr aber 4000 Gulden, und also die völlige Summ der zvO-ooGulden abzutragen, immittelst aber sich insgesamt und unverfchieden, je einer für den an-dern , zu verschreiben und zu obligiren schuldig und verbunden seyn.

Drittens, sollen ihrer fürstl. Gnaden sie Nassauische Gnaden zu Ubstattung der überdiese bezahlte goOOO Gulden, laut Eingangs angeregten Vertrags bereits verschriebenerNutzbarkeiten, alle in der Herrschasst jähr fallende jehens- und Eigenthumsiwraden,überal davon nichts ausgenommen, samt den übrigen Renthen, Zinsen, Gefallen undEinkommen, würcklich überweisen, und vom verwichencn ftohanrüz Laptiüce dieses lauf-senden 1652 Jahrs an, bis wieder dahin aimo 165z, und also ferner jedes Jahr, bis

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