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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde (X.XXXVI.

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einzuftzen, vndt viisere zu solchem Ende erkießte Eommissarieu auf nechstkünfftigen Mon-tag den 17 diß AbentS daselbsihien abzuordnen entschlossen sind : weil nun ihnen zuegleichwegen Separation des Aigenchumbs von dem Lehen vndt Liquidation der aufgehabcncnIluzbarkeiten , die gebührende Nothdurfft in Acht zue nehmen, auch zwch Gestalt derSachen eventualiter zu uerabschieden anbefohlen worden: allst stellende wir zu ewerem Be-lieben, jemand dere cwerigen mir genügsamer Verfassung hierzu gehörigen Berichts vndtwestlicher Urkhunden auf künfftigen Zinstag oder Mittwoch zu vnsercn Commissarien ab-zufertigen. Datum Prysach den 15 km Septembris 20. öce. 16z 5.

Weyland der fr. durchl. Erzherzog Leopolden Zue Oesterreich nachgelassener EtbenVormundschafft, Statthalter, Regenten und Cammer-Räthe, V.O.Landen.

G. B,. v. Gchavvenburg,Zsstaac Dolmar, Dr.

Georg Friderich von Andlaw.

LI.XXXVI.

Auszug Tesmlneilts Frauen Annen Marien, Marggravin zu

Baden und Hochberg, gcbohrner Frauen zu Hohen»

geroidsek.

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Aum dritten, und weylen in einem jeden formblichen und beständigen Testament die Be-A nambsung und Einsetzung eines gewissen Erben das Fundament und wesentliche Haubt-stück ist, auch ohne selbe kein Testament haben kan, vnd wir weder inn.-noch uffsieigenderLinien keine Notheröen haben, hingegen aber vnser hertzgeliebter Ehegemahl, der durch-leuchtig hochgeöohren Fürst und Herr, Herr Lrideric!) LBarggraffe zue Baden undHochberg , Landgraffe zue Saußenberg, Graste zue Sponheimb und Eberstein, Herr zueRcttelen, Badenweiler, Lohr und Mahlbcrg zc. sich gegen vns bißhero dergestalten er-zeigt, und st lang vns beyderseits das Leben zue fristen GOtt gefallen möchte, ehnzweiffen-lichen noch länger zu erweisen gnedig entschlossen sein wirdt; so wollen wir hochgedacht vn-ßem Herren Ehegemahl, umb vns geleister ehelicher Lieb, vielfaltig bewißener Gnad,Trew und Gutthat willen, inn der richtigsten Formb Rechtens , und auss die allerbestän-digste und nützlichste Weiße, wie die in Rechten bestehen kann und mag , zu vnserm uni-versal-und einigen Erben all vnsterer Haab und Gütter, ligendt vnd vahrendt, gesucht undungesuchten, woran wir jetzo rechtmässige Ansprach, oder noch künffrig zu prätendiren haben

Eee z möch-