"Urkunde
Hort wohlermeltem Herren undt ihrer Gdn. Erben frey einräumen und eigenthümlich übersgeben selten, undt dan beede Partheyen ihnen diese Mittel also belieben und gefallen laßen?so ist demnach, uff erfolgte weitere Verhandlung, nachfolgender Außkausseingangen undtbewilligt worden, daß mehr-wohlgedachter Herr zue Hohengerolzeckh undt Sulz w. fürs,ch, ihrer Gdn. Erben undt Erbnemen Hannß Wilhelms Wormbsers Haußfraumoder ihren Erben sollen erlegen vier taufend Gulden , jeden zue 15 Vazen, nemblich uff^ohennis Baptisia des bald kvmnrenden fünff und achzigsten Jahrs in Straßburger Meßein taufend Gulden sambt dem Marzal, von Weyennachten nechstkonfftig, undt dan uffWeyennacht zue Endt deßelbigsn 85 Jahrs wider ein taufend Gulden, mit sambt fünff-zig Gulden Zinß, wie auch noch hundert Gulden Zinß uff nechstgemelte Weyennachten des85 Zllhrs, von den übrigen zwey tausend Gulden, so mit guugsamen Vnderpfanden ver-legt, auch jährlich und ein jedes.Jahrs besonder mit fünssen vom hundert bis zur Wider-losung vcrzinßt werden sollen, zue welchen letsten zwey taufend Gulden wolgedachtem Her-ren oder ihrer Gdn. Erben zwo vnderfchiedliche Losungen zm deren jederzeit Gefallen, zus-gelajsen, sich allwegen mit Erlegung ein taufend Gulden 50 fi. Zinß zu erledigen, dochdaß die Losung ein viertel Jahrs zuevor vrrkündt, auch über dieses alles sicher BrieffundSiegel mit einverleibten gnugfamen Vnderpfanden, hie Zwischen nechsten Weyhennachtenverfertigt undc uffgericht werden sollen, als sie dan einander solches in Crafft dis Brieffsalso zue thun mrd zue halten zuegcfagt undt versprochen haben. Vnd weil wohlgedachterHerr zue Hohengerolzeckh fein Hannß Wilhelm Wornasers Haußfrauen, als von deroEltern undt Vorfordern diß Lehen herrühret, ein hundert Gülden gemelter Mehrung uffjezkommende Weyhennachten zus verehren bewilligt, ist solches zue Danckh angenommenundt darbey bewilligt, daß vielöesagter Hannß Wilhelm Wonnser auch der FrauenVogt und nechster Verwandter dieses Auskauffs halben seithero undt genügsame Kauff.brieff sollen laffen fertigen, die wohlgedachtem Herren zuesielten undt von diesem Lehen undaller gehabten Ansprach würckhlich abtretten, darzue alle Brieff, Register, Vrkunden undms über diß Lehen besagend, hinder ihme befunden , heraus zue geben. Im Fall sichauch über kurz oder lang mehr Gütter, Zinß oder Gülten befinden würden, so nit in Le-henbrieffen begriffen, aber zue dem Lehen vormahlen genoßen, soll alles und jedes, aus-geschlossen des Aigenthumbs, in diesem Kauff auch verstanden undt gemeindt sein. Vor-geschriebener Ding aller zue wahrem Vrkundt sein dieser Abschied zwen gleichlauttend ge-fmiget, von den erbettenen Herren Vnderhändlern, nit weniger auch wohlgedachtem Her-tenIacoben zueHohcngerolzec? undt Sulz w. Georgen vonVenningenRappolsteini-
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