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Z44 Urkunde (ÜI.XII.
heut Dato alhie zue Selbach, einkommen, undt vor denjenigen erstlich in Nahmen wohl-gedachten Herren Jacoben, Herrn zue Hohengerolzeck und Sulz zc. in'ihrer Gdn.selbs Gegenwertigkeit, vorbracht worden , es hetten die edlen plenßen von Daurcen-stein das Schloß Dauttenstein mit seinem angehorigen Begriff, Recht und Gerechtigkeit -
Meyerhöffen, Veldern, Aeckher , Matten, Fischwaßern, Zinßen, Gülten, sambt al- 1len Gefallen, keine allerdings ausgeschlossen, von dem löbl. Hauß Geroltzeckh zue lehen ge-tragen, und solches vermag der alten Investituren uff beede mann - und weiblichen Stam, Omen , so lang deren im leben sein würden, empfangen, undt aber in anno vc. der wen,-gern Zahl sechzig vier, dieß lehen von Hannß Seyfrid pleyßen seeligen allein uff ihneund seine Leibs-Lehenserben manulichs-undt weiblichs Stammens empfangen , darinn ob- -
bemclce Hannß Wilhelm wormsers Haußftau des gedachten Hanß Seyftidrspleyßen leibliche Schwester erstmahlen, wie nicht weniger jezo wider bey dem letstendieß ^ ^^Nahmens und Stammens verstorbenen Hannß Werner pleyßen von Dauttensteinsce?. zum andernmaht außgeschloßen, zue dem auch soiNen nicht gebührlich lunb die leben- Acmpsängnus angesucht, deßhalben diß lehen apert worden, und der Herrschafft wider hei'mb-gefallen, so hab wohlgedachter Herr Jacob oder ihrer Gdn. Vormünder und Befelchha-her, sich deßen underzogen, undt die Belehnung biß dahero geweigert, des Versehens,darzue rechtlichen Fug und billichen Zutritt zu haben; «entgegen aber mehrgedachter HannßWilhelm wormjer ehevögtlicher Weiß, beneffm dem edlen gestrengen JacobWormbser Rittern, jeziger Zeit gedachter Frau Marien pleyßin nechster Verwanterundt zue dieser gütlichen Handlung erbettener Vogt, sambt ihrem Beystand Bernhardtwormbser, Wilhelm Streiften von Laurvenstem, Naßauischen A.'nbtman zuelahr eingewendet, obwohl ihr Schwager, Hannß Seyfried pleiß aus Vnsteiß oderVnverstandt möcht ein Enderung in obangezogenen lehenbriessen haben laßen fürgehen, ^
Haff er doch baldt dagegen protestirt, auch seiner Schwester des wormbsers Hausfrauen ^
kein Prajudicium einführen, oder sie Zue Nachtheil außschlicßen können , zue dem allwe- ! ^
gen umb Belehnung so gebührlich angesuchet worden , baß er steh nichts zu befahren, unddeshalben genügsame Vrkunden ufflegen, undt dahero, daß dieß lehen aperl oder heimbge- s H.fallen, nit geständig sein köndte, nochmahten bittend, die begehrte lehnung imger nit Hllaiiß/fyzue weigern.
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Als nun die erbettene und niedergesetzte Vnderhandler nach mehrerm Fürbringen,Reden und Gegenreden, allerhand Weiterung besorgt, undt ein ledigen Auskauff derge-stalt vorgeschlagen, daß wohlgedachter Herr zue Hohengerolzeckh eine gewiße SummamGelts, wie man sich deren möcht vergleichen, erlegen, und Hannß Wilhelm Wormb-ser im Namen seiner Haußsraum, wie auch deren zu diesem Actu erbettener Vormünder,solche annehmen, von dem lehen undt aller darzue gehöriger Gerechtigkeit, Nuzungen uudNiesung, für sich selbs, auch vogtlicher Weiß, undt aller deren Erben, lehenSerben undtNachkommen würcklich abtretten, darauf verzeihen, und solches lehen mit aller Zuege-
hört