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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde cXl.Vl.

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nämlich für anderthalben Jar drei hundert Guldin und am Fuoder Weyn, so er iren nachVermög der Villingischen Abred antwurten lassen soll, und dann noch zway und funffkiaGuldin viertzig Creutzer, so iren noch bei den verschinen dreyen Jaren vnbezalt verblybenabgerait, und vmb die Bezalung also verglichen, daß gedachter mein gnediger Herr vonGeroltzeckh meiner gnedigen Frawen an obbemelter Summa auf sank Michelstag am hun-dert Guldin, vffWeihnachten aber am hundert Guldin, vnd dann vss Weihenachtendessechtzigisten Jars, den vberigen Rest, auch das vsstehendt Fuoder Weyns hiezwüschenWeihenachten, alles nechstkünsstig, erlegen und inantwurten lassen soll, volgcnds nach Ver-scheinung Lucie soll alsdann mein gnediger Herr von Geroltzeckh meiner gnedigen Frawendie dann Lröli Appoloma ir Dochter ohne meins gnedigen Herrn Costen, die zweynechstkommenden Jar, so, wie obgemelt, Lucie dis Jars ansahen, bei iren erhallten, je-des Jars insonders dritthalb hundert Guldin in Münz, zuo den vier Fronnfasien, näm-lich zu jeder dritthalben und sechzig Gulden und die erst vff Jnuocauit nechstkünfftig, ver.fallen sein, ohne ainich Fürworth noch Auszug, auch zu gewonlicher Zeitt ain FuodesWeyn gen Engen, alles ohne iren Costen, von der Herrschafft Geroltzeckh Ankommen,welches ir hiemit für jetztgemelt Jargelt die zway Jar lang, behafft und verscheiden Vn-derpfandt sein soll, antwurten und bezalen lassen: und, wiewol meiner gnedigen Frawenvermug irer Gerechtigkeit mher, als die obgenant Summa anläufst, inzenemen geburt,hat doch ir Gnad sich drei hundert Gulden wollen benügen lassen, des sich aber mein gne-diger Herr von Geroltzeckh beschwärdt und disen Bericht gethon, daß die Herrschafft ainsöllichs von wegen der vielfältigen vsstehenden Zinsen und alten Schulden, diser Zeitten nitertragen möge; haben meine gnedigen Herren die Sach dahin gemittelt, so es sich in derThailung befindt, daß die Herrschafft Geroltzeck ain Mich Vßgeben erleiden und ainFraindtschafft das erkennen mag, soll mein gnediger Herr gedachter meiner gnedigen Fra-wen noch vff das Fuoder Weins, welches sampt dem Fuorlon alhie vmb zwantzig Guldenangeschlagen, noch jedes Jars dreiffig Gulden zustellen. Es soll auch mein gnedige Frau,mit Hilff irer Freunden, darumb dann mein gnediger Herr von Geroltzeckh zum höchstenbytt, in der Zeyt, damit die Rom. kays. Majest. sy und iren Son zum furderlichsten be-furmunde, mit Ernst anhalten, und so also die Formunder erlangt, soll alsdann zwüschenbeeden meinen gnedigen Herrn, nach Gespruch der Grauen und Herrn im landt zu Schwa-ben, ain durchgehende furderliche Thailung gemacht, auch mein gnedige Fraw umb dasihennig, so iren Gnaden zuogehört, bei der Herrschafft Geroltzeck verwiegt und versorgtwerden. Ob sich auch zuotrueg, daß die Thaillung vor Außgang diser zwayer Jaren für-Henomen werden möcht, mag und soll unuerhindert diser Abred woll geschehen, und nachVerrichtung der Theillung dise Abred gefallen sein; im Vaal aber mein gnediger Herr aneder Bezalung wie obsteet seumig sein, und ain Zeyl das ander erraichen würdt, so magalsdann nach Verscheinung des andern Zeils, mein gnedige Fraw die beede Vogt zuSchwaygghausen und zu Munster, in die Statt Laar, Haßlach, oder Gengenbach, wel-ches Ortt iren Gnaden geliebt, in iaisiung inzeziehen, manen und nach beschehener M-

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