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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde 5Xl.ii.

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5XI.II.

Grav Joachim zu Lupfen quittiret Quirln - Gangolfen denHern zu Geroldsek über 2000 GuldenEhestcucr.

1-557.Z

Hl >ir Joachim Graue zuo Lupffen, landtgraue zuo Stuellingsn vnd Herr zuHewen w. bekennen öffentlich mit dem Bricsse, daß der wolgeborn (Duinn Gung-wolff Herr zuo Hohengerolyeckh vnd Sultzvnser fraintlich lieber Schwager,vnß auf heut Dato, allfo bar zuo unserm guten völligen Benuegen, erlegt, geweret undbezalthat, benantlich zwai thausent Guldin Myntz, je fünffzehen Batzen für den Guldengeraitet, welche vnß durch wylundt den wolgebornen Gangrvolffen Herrn zuo Ho--hengerolyechl) und Sultz vnsern fraintlichen lieben Hern Schwätzer seligen , von wegenvnser ftaintlichen lieben Gemahel, Anna N?agdalena Grauin zu Lupffcn, gebor-ne Keyin von Hohengerolyeckh, ersibemelts Herrn Gangvvolff seligen, ehelichenTochter, zuo Ehestem und Heurahtgut versprochen und verschriben gewesen und bitzherMchö verzinst werden sollen, auch zum Thail verzinst worden seindt. Vnd nachdem abernoch zehen verfallen Zynnß ( das ist am thausent Gulden ) noch unbezalt vsstendig gwesen,haben wir gemainen Stammen und Nammen Geroltzeckh, zu Nutz, Eheren, Wolsarthund Gutem, auch zu würcklicher Erstattung unsers selbst frintlichen und gutwilligen An-erpittens, dessen wir vnß in der guetlichm Vergleichung, so verschinner Jaren zwüschenobgenanten vnferm Schwager von Geroltzeckh und unserer fraintlichen lieben Schrvesterder tVymb von Geroltzeckh :c. auch iren Kindern zu Vyllingen gemacht und abge-redt worden ist, neben andern Freunden (wolche stch gleicher gestellten erschießliche Hylffze laisten anerpotten und bewilligt) begeben, dieselbigen guetlich falten laffen. Vnd sagendemnach für vnß, benante vnser liebe Gemahel, auch alle unsere Erben, obbesagten vmsem lieben Schwager, auch vnsern jungen Vettern Malthern von Geroltzeckh, alleire Erben, und gemainen Stammen Hohengeroltzeckh, der vorbernrten zwai thausent Gul-din versprochen Heurahtguts, sampt allen daruon verfallnen järlichen Zynßen, gantz wolbezalt, frei, guit, ledig und in allweg vere ohneanspruchig. Es soll auch der Verweisung-büef, so verwegen bei der Statt Rotweyl hinderlegt, furderlich erhapt vnd bemclten vmfemi Schwager hynaus gegeben vnd vberantwurthet werden. Alles wissentlich in Chrafftdiß Brieffs, sonder Geuärde. Des zuo warem Vrkunde, mit vnftrm aignen zu Endefürgedruckten Jnsigel besigelt, aignen Handen vnderschriben und geben zuo Amgen denmiij Tag Apvriliö der weniger Zale im syben und fünffyigisten Iare.

Joach G. z. Lupffen.

O. q 2