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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde XL1V,

Eintrachtigkeit; und wir haben auch solliche Tailung wie vorfielt, gütlich, gantz undMwilligklichen vffgenommen und vnö damit benugen laßen.

Daruff so habend auch wyr alle dry und unser jettlicher besonder, mit handgebner Trau-me, gelopt und mit vffgehaben Fingern gelert und zu Gott und den Hailigen geschworenund gereden und versprechen auch inn Krafft dis Brievs, by unsern guten Treuwen, Ai!den und Eren, für unnß auch unser jettlicher für sine Erbenn und Nachkommen und fürmänniglich, by solcher obbeschribenen Tailung und Beredung zu belioen und dawider nitzu tund, mit Worten oder Wercken, noch durch jemand schaffen, barwider getan werden,haimlich noch öffentlich, mit Gericht, geistlichem oder weltlichem, noch ohne Gerichtsin wollicher Weyl oder durch wen sich das möcht fürgann.

Was und welcherlei)'auch in pabfilichenn, geistlichen oder Landrechten , Gewöhn,haiten, von Gnaden oder Fryheiten, der heiligen Concilien, Babsten, Kaysers, Cm.gen oder jemandes anders were oder würde Hiewider gesagt oder gegeben, des sollent nochwollent wir, noch unnser dhaines, noch auch unsere Erben, nit gepruchen oder ymmer für-wenden, weder ganz oder zum Tail, weder ahn des jo an.disem Briefe geschrieben fielt;wann wir uns des Rates und auch besonder des rechtlichen Puncten also sprechen gemamVerzeyhung sie untogenlich verziehen und begeben haben. Verzyhen und begeben auch unsdes allen ganz und gar, für uns und alle unser Erben, in Macht dis Brievs, in dem al-lein ußgeschloßen und vermieten bliben sollent alle Geverde, Botzheite und Arglist.

Und des allen zu wahrem besten und stäten Urkund, hat unser jegklicher der vorge.nanten Gebrüdere Herrn zu Hohengeroltzeck sin aigen Insigel, mit rechter Wijsenn gethanhencken an disen Briefe uns und alle unser Erben damit zu besagen. Vnd zu noch nied-rer Gezücknuz, haben wir herzu beruft die frommen vesten unser und unser Herrschofft'/ie-ben besondern und getreuen Junckhere von Bach den elcern, Andreas Höder,Hannßen von Brombach, Peter pauer genant Geban, und Wilhelm Lan-des unsern Amtmann, die diese Ding helffen .mit beschließen und mit iren Jnsigelnzubevestigen.

Das auch wir dieselben, Jörg von'Bach, ?tndreas 5^öder, HannßvonBrumdach, peeer ^jeban uud Wilhelm Landec? bekennen, durch Pette der vor-genanten unserer gnadigen Iunckheren der dreyen Gebrüder Herren zu Geroltzeck hiezu be-rufst und by Verwilligung und Beschluße diser obgeschriben Ding gewesen, solch Tailungund Verwilligung von in allen dreyen gehört und vernommen und von irer Pette unser jegk-licher sin aigen Jnnsigel, uns doch unschädlich, hatt auch gethon hencken an disen Brise,der drey von Wortten glich gemacht, unser der vorgenanten Herren und Gebrüdere jegliechem aines, vnd geben sind uff Donnerstag nächst nach St. Ulrichstag hailigen BisWTag nach Christi unsers Herrn Geputt alß man zalt, tusend vierhundert und ßben-)lg Jare,

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