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dergewyesen und bescheiden würde, und was oder wie viel sich gepüren würdet, Zolles vonsolchen Früchten, Korn und Wine an allen Enden, denselbnn Zoll sollDiepolt ußreichenmd bezahlen, ohne min Malthers Schaden und Entgeltnuß.
Item ich derselbMalther soll auch ußrichten und bezalen ohne miner Bruder Scha-den, alle Zinnß und Gülten, so von der Herrschafft Geroltzeck uf Richehoffen und Hoch-ßlden mit iren Zugehörden, verlegt und geschlagen si'en. Item es soll auch unter uns dendreyen Gebrüderen, keiner von semem Theil der Herrschafften nit verkoussen noch vergeben,denn mit der andern Wißen und Willen, und ob unser einvr davon icht verkauften oder ver-schen wolt, daö soll den oder dem andern feil bieten um ziemlich Gelt. Derselb mag sichdM bedencken und in Jahres Frist dis thun, zu - oder absagen; und wäre ihm dann disnitzeWillen, so mag doch der, der verkauften oder versetzen will, mit Wißen des an-dem zu kauften geben , wem er will. Doch also, daß sinen Prüderen oder sinen Erbendas so er verkaufst oder versetzt hat, der Widerkauff und Losung behalten si)n soll.
Item es sollen auch wir die vorgenante dry Herren und Gebrüder alle, in allenSchloßen haben unsere Offene, und uns der gebrauchen nach Lut der Burgfriede, ußge-nommenze Schuttern, daßelb soll allein mir Diepolren zugehören, und sollen die andereziveen mine Gebrüder darinnen kein Öffnung und Gerechtigkeit haben in keinen Weeg.Düselbe zween mine Gebrüder Gangolfft und Malter sollen auch zu Geroltzeck niemanditiiajsen noch enthalten, denn mit Wißen und Willen min Diepoltö ihres Bruders.
Item ob einem Theil unter uns den Herren lind Gebrüderen wäre oder würde, ichtszu bauen not, an sinem Theil des Schloß, soll ihm darzu der ander Theil gönnen und wer-den laßen Holtz zu sim Bau und auch ze brennen, zu siner Nothdursst, auch zu gönnenund gepieten laßen den armen Leibeigenen, ander - -- - mit Führung und Fronhdienstendazu gehorsam und gewärtig zu seyn, damit solcher Bau möcht vollbracht werden.
Item ob icht zu der Herrschasst Geroltzeck gehörig versetzt, das uns der dreyen Ge-brüder einem in wollen oder ^gelegen wäre ze lösen, mag er wohl thun, doch daß davon denandern Gebrüdern zu irer Gerechtigkeit ihr Losung auch behalten seye.
Und ob auch von uns den dreyen Herren und Gebrüderen einer mit Tod abgienge, sosoll dem andern lebenden jeglichen all des abgegangen verlassenen Erbschafft und Guth ireGerechtigkeit, nach billigen Dingen, auch behalten sim.
Item die Wildpenne in der Herrschafft Geroltzeck mit dem Jagen, und dieselbe Berg,mit dem Nießen ganz überall, sollent gemain und unzertailt sin. Und mag unser der Her-m-und Gebrüdere jettlicher, wo im eben und gefüglich ist.
Und wir Diepolc, Ganggolff und Malcher alle dry Gebrüdere Herren zu Ho-Weroltzeck vorgenant, bekennen, daß diese Tailung unserer Herrschafften, mit Schloßen,Stätten, Landen, Lütten, Gütteren, aller Nutzungen und Herrlichaiten, wie dann nachvorgeschriebener Forme und Beredung die gethan und gesazt worden ist, mit unnserer allerbner, und unsers jettlichen zyttlichen Bedachtnus, gutem Gonnste, Wissen vnd WillenWnM und geschehen, besonders, auch darinn wol bedacht ist, fridsame nnd brüderliche
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