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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I.XXIX.

nanten Herrn Jergen verwißen fünff Gulden Geltes mit hundert Guldin abe zu lösten,vff der Betten vnd Stüren zu Brünßbach, allßo das ein sunder Brieffe wiset den HerrJemen von Junckher Diebolt innen hatt; vnnd wann die fünff Guldin Geltes abgelöstwerdent, so soll er dieselben hundert Guldin wieder anlegenn zu Schuttertahl, mit demvnnd anderm Gelte so es stett, wider an sich zu lößen, vnnd allso Herr Ierge JunckherDiebolt alle Jor fünff Gulden Geltes güt, die Junckher Diebolt zu Wißenburg. gelösthat, die soll Herr Jörge nit me schuldig sün zu geben.

Es ist auch beret, vonn der Pferde vnnd Nome halp wegen, die Herr Jerge,Ascob von Borne oder siner Hußfrawen angewonnen hatt, was er deshalp mit Recht ver-lüre, das soll im Junckher Diebolt entheben, vnnd wür Jergevnd Tieboldc obgenant,bekhenent, daß solche Beredunge vnnd Bethädunge, wie die douor von vnns geschribenstatt, daß das mit vnserm guten Wißen vnnd Willen zugangen vnnd beschehen ist. Dar,umb so gereden vnnd versprechent wür ouch, für vnns, vnser Erben vnnd Nachkommen,bey vnsern Trewen, an Eyde statt, solchem getruwlichenn nochzukhommen, zu halttenvnnd zu vollesüren, vnnd dawieder nimmer ze thunde, noch schaffen gethan werden, heim-lich noch öffentlich, mit Wortten noch mit Werckhen, in dheinen Wege. AlleGeuerdevnnd Argeliste sullent harin gäntzelichen vßgescheiden vnnd vermitten syn. Vnnd zu wah,rem Vrkhunde vnns zu vbersagcnde aller obgeschribner Dinge, so haben wür vnsere eigeneJngesigele loßen henckhen an dießen Brieffe, vnnd des zu noch merer Sicherheit, so ha-ben wür gebetten die obgemelte drey Thädings-lüte, daß sie ir Jngesigelle zu den vnserngehcncket habent, vnnd wann wür Steffan Mollenkopff, Adam von N)intmmr,vnnd Hans Meyer von Aürenberg, sollchen obgerürten Vbertragk, wie dan vorge,schriben statt, zwüschent den gnanten vnsern Herrn, mit ihrem Wißen vnnd Mim, be-redt vnnd bethädingt habent, so haben wür, vmb mehrer Getzugnüße, vmb der genantenHerrn ernstlicher Bitte willen, vnser Jngesigel zu den ihren an diesen Brieffe gehenckhet,vnnd seindt dieser Brieffe zwene gleichsagende, do ieder Herre einnen hatt, gegeben uffSuntag sanct Viti vnd sanct Modesten Tage, des Jars do man zalte von Gottes Ge-burth tuftnt vierhundert funfszig vnndt fünff Jahre.

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