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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I.XXVIII.

Mut, gereden vnd versprechen och für vnS, vnser Erben vnd Nachkomen, das wore vcktstet vnd vnverbrochenlich zehalten vnd dawider nyemer ze tund noch schaffen getonwerdet/heimlich noch offenlich, in deheinen Weg, on alle Geuerd, by vnsern guten Truwen v>tdEiden, so wir darumb gelopt vnd gesworn hant, alle Geuerde vnnd Argeliste harinnegentzlich vßgescheiden.

Des zu warem Vrkund aller vorgeschriben Ding, so hat vnser yeglicher sin eigen In.sigel an disen Brief lösten hencken, vnd zu noch merer Sicherheit vnd Gezugniß, so hantwir gebetten, die vesten Rudolf von Valgotce vnd Adam von N)imertur, daßsy ir Insigel och an disen Brief gehenckt haben, wann jy doch hieby vnd mit gewesen sink.Vnd wir Rudolfs vnd Adam vorgenant, bekennen, daz wir hieby vnd mit gewesenfint vnd vnser Sigel, vmb der obgenanten vnser gnädigen Heren Bette willen, ansdisenBrief gehenckt haben ; vnd sind diser Brief zwen glich, der yeglichs Teil einen hat. Diegeben sint vf Mittwoch nach Macheus Tag des heiligen Zwolsbotten, nachCristi Geburt vierzehen hundert funffzig vnd dru Jare.

I.XXVIII.

Friederich Pfalzgrav bi Rheine nimmt Diebolten Hern z«

Geroldsek in seinen Schirm, gegendessen Erbdienst.

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HH>ir Friderich von Gots Gnadn pfalygraue by Riu vnnd Hertzog inn Beyern,bekennen vnd thun kunt offenbare mit distem Briefs, daß wir vmb williger Dinstwillen, so der edel vnser lieber getruwer Diebolt Herre zu ^ohengerolyecke vnnßge-truwelich gethan hat vnd noch inn kunfftigen Zytten, er vnd sin Erben, vnß vnd vnsernErben woll thun sollen vnd mögen, denselben Tiebolt vnd sin Erben vnß vnd vnßerE»ben zu Erbdiener vffgenommen vnd empfangen han, also, daß er vnd sin Erben vnservndvnser Erben rechte Erbdiener, vnd vnß vnd vnsern Erben getruw vnd holtt sin, vnd vn-sern Schaden warnen, vnsern Frommen vnd Bestes getruwelich werben« vnd ir iyb vndGut mit sampt allen iren Sloffen, zu vnß vnd vnsern Erben, getruwelichen sehen, wallen vnsern Geschefftten vnd Notturfftten , wann wir oder vnser Erben das an sie gesn-neu vnd begeren, vnd vnß noch vnsern Erben solichs nummer vffgesagen sollen , on alleGeuerde. Wir haben auch für vnß vnd vnser Erben den eegenanten Tieboltt vnd snErbenn, vnd alles das ir Slosß, Landt, Lute vnd Gute, inn vnsern Schinn genommenvnd nemmen sie darinn, inn Crafftt dis Brieffs, also daß wir vnd vnnser Erben denee-

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