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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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XI..

Lehnbrief Bischoff Lamprechts zu Bamberg vor Walthern Her -

ren zu Geroldsek, über die Vogccy zu Schuttern.

^ir Lamprecht von Gots Gnadn Dischosfzu Vabenberg bekennen öffentlich mitdiffem Brieff, daß für unß kome der edel vnnser lieber getruwer Malther ^»erreZU Geroldeecke vnd bad vnß, daß wir ime verlyhen wolten die Fautthy zu Schuttern,die von vnnß vnd vnserm Gotshuß ruret zu iehen, wann er rechtt dartzu hette. Habenwir angesehen, die getruwen Dinst, die sr vns vnd vnserm Gotshufe offt vnd dick gethunhatt, vnd noch thun soll vnnd mag inn künfftigen Zitten, vnd habenn inie dieselben Vogtyzu Scbuttern verliehen vnd verlyhen ime auch die mit diffem Brieff zu sinemRechtten, vndhaben ime daran verliehen, was wir ime von Rechtswegen verlyhen sollen, doch mit Bc^heltnis vnser, vnserö Gotshußs vnd aller ander Lüte Rechten an der vorgenannten Fauthy»Vnd des zu Vrkunde geben wir diffen Brieff versigelt mit vnserm anhangenden Insigel;ber geben ist am Mitwoch nach sank Katherinen Dag Anno Domini Mccclxzx serto»

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Urkunde XI..

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peld, tVunne vndN)cyde vnd auch die NAlpan die von vns vnd dem Wei-che zu Lehen ruren, geruchten gnediclich zu verleihen; des haben wir angchhen seineseizzige vnd redliche Bete and auch Dinste, die er vns vnd dem Reiche getan hat vndnoch fürbas tun sol vnd mag in künftigen Zeiten, vnd haben ym dorumb mit wolbedech-tem Mute vnd gutem Rate vnser vnd des Reichs Fürsten, edlen vnd getrewen, die obge-schribcn Lehen, mit aller yrer Zugeherung, gnediclich verliehen vnd leihen auch ym mitCraft dih Brieue, die zu besitzen, zu behalten, der zu gemessen vndt zu bruchcn, in allerder Masse, als die seine Eldern recht vnd redlich vff in herbracht haben, doch vnschedlichvns vnd dem Reiche vnd allermeniglich , an vnsern vnd ircn rechten. Vnd gebieten der-mnb allen Fürsten, geistlichen vnd werentlichen, Grauen, Freyen, Herren, Rittern,Knechten, Stettcn, Gemeynden, vnd allen andern vnsern vnd des heiligen Reichs getre-wen vnd Vndettanen, daß sie den vorgenantcn liValther wider die obgeschriöene vnserGnade vnd Brieue imhe. hindern, üre», dringen, noch besweren füllen, in dheine Weis,sunder yn dabey behalten vnd auch dortzu getrewlichen schützen vnd schirmen wider allmenig-lichen, als lieb yn sty vnser vnd des Reichs swere Vngenade zu vermeiden, mit Vrkunddih Brieues vorsigelt mit vnserm kuuigtichem Majestät Instgelle. Der geben ist zu Hei-delberg nach Crists Geburt dryyehen hundert Jar dornach in dem vier vnd achtzig-sten Jare an dem Dinstage vor fand Marien Magdalenen Tage vnser Reiche des Behe-mischen in dem zwey und zwenetzigisten vnd des Römischen in dem newnden Jaren.