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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde XXI.

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. K. . ^ övG.'.

Dochrerman«! Frltschen von Z?jenburI da vorgenannt, weilen er bei diser Ordnungms vnd alles sahe vnd Hort, daß er sein Insigtl zu dem meinen henckte an disen Brief,c^ch Friderich von Z^senburg Herr zu Aantzingen dauor genannt verjähe, daß ichdabei was, da diße Ordnung bericht, beredt vndt gemacht wart, nach aller der Form,alß dauor siath, vnd des zu guter Warheyt, so hann ich, durch Bede willen des ehge-nannten meins Herrn Schwahers, mein Insigel zu seinem gehenckt an disen Brief, vnndwir Susanne des ehgenanten Herrn Würtin vnde Heinrich sein Sohn, weilen dise Ord-nung mit vnnserm guten Willen vnd Wissen beschehen ist; so globen wirs mit dem ehge-nantem vnserm Herrn veste vnd steete zu halttende, bey guten Trewen ohne Guarde, vndden vorgenannten zwey Ingesiglen mit den vnß auch harzu nun zemal wolbenüget. Diß ge-schah vnd warbt geben im Iar nach Gottes Geburt tre^zehen hundert, vnd einsund simffzig, am Palmabendt.

XXI.

Walcher Herr zu Geroldsek und Lahr, verschreibet seiner Ge -mahlin Susanna von Rappoltstein ihren Wiedemen.

^tch tValther der älter von Gcrslizeckh, Herr zu Lahrc thuen khundt allen de-nen, die dißen Brieff lesen, oder hören leßen , daß ich mit bedachtem Muoth , vndauch demnach von Gottes Gnaden wol gewaltig meiner Witze vnd meiner Sinnen, dieweilich wol reytten, gehn, stehn vnd wandten mochte, mit Willen vnd gnottem Gehälle, vndauch Gunste Heinrichs von Gerollzcckh meines Sohnes, vnd Heinrichs vonHappolystein, Herren zu Hohennagkh, meines (Dheimen , der des ehegenann-ten meines Sohns dazuomahl wissenhaffter Vogt war, geben, gemacht, beweyset vnd be-richt habe, getrewlich ohn alles Widerkhomen, Frawen Susanna von Rappolysteiz^meiner ehelichen Mürtin, des ehegenanten Heinrichen meines Sohnes Ll^uct-tern, Meinem rechten ieibgeding, Molburg, Burg und Stadt, vnd Kippenheim dasDorff mit allem dem, das darzue gehöret, vnd mit Geding , alle die Güetter, die ichlwn dem Reych vnd von einem König zue setzen habe, es seyen Ackher, Matten, Wald,^vildbänn, Vischentze, Wunne oder Weyde, genannet oder vngenännet, gesucht oder vn-gchuocht, wo oder wie sie gelegen seind, also vnd mit solchem Geding , daß die ehegcnank6lijanna, mein eheliche Würtin, die vorgenannte Burg, Statt, Dorfs, vnd dieGuctter alle, als Vorbescheiden steht, für zwey thauseudt Marckh Silbers , lauthcrs vnd^higs, ircn Lebtagen, vnd alle dieweyl sie lebt, nutzen, nuessen, besitzen, haben, setzen,

vnd