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Urkunde XX.
andern Dingen, damit si) vnnß gehelffen oder Matten khomen mügent, ohngeuarllchenvnd soll auch derselbe Graue Eberhdt vnd seilt Weib, dieweil ich der vorgcnant allte Herrlebe, beruwet vnde vngeirret alß heute diß, wegpleiben sitzende inn den Guetern wchDörffern, die er geerbet hat vnd ime^ beuohlen ffndt von seinem Gchwaher vnndseiner Schwiger seligen, vnde sollellt ime vnde seinem Wip auch dazu berathen vndbeholffen sein, mit Brieuen vnd mit andern Dingen, alle dieweil ich der eltere Herr lebeallß ferr wir mögcnt ohne Geuarde; der vorgenant Graff Eberhart und sein Weib sollen!auch ziehen vff das Hauß zu Diche, vnde sullent auch mit Huße da vffe vnde darinnesitzen,oder jeman darsetzen von irentwegen, eb sie wöllent, alle dieweil ich der vorgenant alteHmlebe. Wehre aber, daß von ihn oder ihren Dienern , vnnß oder vnnßern iüten khei»Schaden oder Vbergriff beschehe, si) wehrent mit Huße daruf oder nit, darumbe vnddarüber han wir zu beyden Syten besetzet vnd beschicket die edlen Herrn vnnser guteFrnndt,Graue Egenolph von Fürstenberg, Graue Heinrichen von Fürstenberg, Herrnzu Haßlach, vnde Friedrich von Rsenberg , mein des ehgenamen alten HerrnDochtersnann, mit solcher Bescheydenheyt, was die drey Herrn vmb den Schaden vndVbergrif erkhenen, daß des der ehgenannt Graue Eberharde vnd sein Weip vnnß ge-horsam seind zu thunde, inn dem nechsten Monat, so die drei Herm darnmb besprechen?,vnd denselben Schaden erkhennent. Der vorgenant Graf Eberhardt noch sein Wip,silllent auch denselben Büchel zu Diche noch das Huß nit fürbaß pawen, denn das jetztgepawen ist, noch schaffen zepawen ; wol mügent si) das Huß in Deckh bessern vnde ze.bawen, daß si) da inne pleiben mügent, allß ein Notturst denn ist, also daß si) es nit für«baß vestinen, dann es jetzt geuestet ist, ohngefährlich.
Diße Freundtschafft vnd Ordnung, die also zwischen vnnß geordent vnd gemacht isi,mit vnnser baider Willen, dieweil ich der vorgenannt allte Herr lebe, soll vnnß zu bcedenSiten khein Schaden sein, vnde en soll mich den vorgenannten altten Herren, mein Weibvnd mein Sohn das nit irren, noch sumen, daß Graf Eberecht vnd sein Weib dasHußEiche vnd die Dörster, die Malthers seligen vnd seines Meibs rvarenc min desalten Herrn Lebtagen ine hant vngeirret, vnde soll ich Graue Eberhart noch sein Weibnit sumen noch irren, daß er mich von der Ansprach wegen', so er an mich hat, vngerechl-nertiget lat, dieweil ich lebe; vnd wann ich der vorgenant allte Herr stürbe vnde nit cn-binn, das Gott lanng wende, so soll darnach dißer Brief todt vnd craftloß sein, vndesoll auch darnach jederman zu seinem Rechten stahn , in aller der Maß, allß heüte disenTag, vnd auch inn aller der Weise, alß eb diße Ordnung nie zwischent vns gemacht nochbegert würde. Diß gelobe ich der vorgenante allte Herr für mich vnd^die ehegenante meinWeip vnd mein Sohn, veste vnd steete zu behalttcnde, nach aller der Massen alß darmgeschriben vnd bescheyden stath, vnd nimer dawider zu thunde noch schaffen zethun inn klei-ne Wiß, bei dem Eyd, den ich darumb geschworn habe zu den Hellgen, mit vfferhebterHant vnd mit gelerten Wortten, vnd das zu einem Vrkhunde, so habe ich mein Innsigngehenckt an disen Brief, vnd habe auch durch mehrere Sicherheyt gcbetten meinen lieben
Dochts