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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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III. Abschnit, II. Capitel.

§. LLX1.III.

Erster Be- In dem Theilungsbriefe von dem Jahre 1 277 sUrk. ward in denweis : aus jahrischen Antheil gesetzet: Landek, Walberg, der Hof zue Langeuhard,luna^ri^e Malberg, Lahr, Merburg, und was von der Bischofs-Mühle her-

12^7. gegen den Rhein lieget, ohne Ottenheim halb , wie auch das Gut in dem''' Elsasse, die Hälfte von Schwanau ausgenommen. Da stehet also kein Wortvon obigen neun lehnbaren Orten , folglich ist die gröfeste Wahrscheinlichkeitvorhanden, daß sie unter denen Landen und Gütern nicht gewesen seind, wel-che damahl getheilet wurden. Machete man doch geringe Stücke nahmhaft,warum würde man die grösere verschwiegen haben, wan sie auch unter derVerlassenschaft Malrhers des I wären begriffen gewesen? So ist, zum Bei-spiele, Sulz in Ansehunge anderer nur ein geringes Dorf. Der Hof in demLangenharde Heiset ebenfals nichts gegen andere Stücke. Walberg gleiches.

§. eexi.iv.

Erläuterung Mahlberg stehet freilich in dem Theilungsbriefe , allein , daß dasselbenur von der Stadt dieses Nahmens zu verstehen feie, wird sich unten f§.berq " ^(?XI.VI^ ergeben, wan von der Burg Mahlberg gehandelet wird.

Oben s§. XVIII ist erwiesen , daß solche Stadt durch die MahlbergischeErbtochter, folglich in der Eigenschaft eines allodialen Gutes, an IlValthernden I von Gerotdsek, deren Gemahl, gekommen ist.

§. LLX1.V.

UraltesteBe- Daß man von verschiedenen derer in Anspruch genommenen Arteschere zener zeigen kan, welchergestalt sie in denen ältesten Zeiten, ganz andere Her-ren als die von Geroldsek gehabt haben, erhellet aus deme was obenf§. Xlll^j von denen Geschichten derer Geroldseckischen Lande, aus je-nen Zeiten, ist bemerket worden. So schenkete, z. E. Kaiser Lotha-rius dem Kloster zu S. Stephan in Scraßburg, in dem Jahre 845Ottenheim und Nonnenweiler.

§. ccxi.vi.