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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Häuser Hohengeroldsek und Sulz.

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§. exxxvm.

Baden-Durlach wendete sich dahero in dem nähmlichen Jahre si66c)^ Vad.Dnrl.an den kaiserlichen Reichöhofrath und brachte daselbst gleichbasd eine ei- wendet sichtntioneln viäenäuin se^arari nlloäia a seuäiz aus. Die Sacheward alda so weit getrieben , daß sie zu endlichem Ausspruche entweder r^h.würklich reif ist, oder doch in ganz kurzem reif seyn kan: aber ebenfals Cronenbergist bekant, daß die von Cronenberg sich auch da mit der exeeptione schützet ex-fori immer behelfen haben , ohnerachtet dabei unter anderen hätte erwo-gen werden sollen , daß selbst die Friedens - Executions - Deputation, dieSache an das Kammergericht verwiesen hatte, und es also ganz schiklichwäre, dieselbe an den Neichshofrath zu bringen, welcher mit jenem Reichs-gerichte gleiche Gerichtbarkeit sfurisäiÄionem, conLuri'eQteln^ hat^

§. exxxix.

Mitlerweile neigete sich daß Geschlecht derer von Cronenberg zu sei- Leyen folgetnem Ende und die Graven von der ieyen erhielten von Kaiser Aeopol--^ Honen-den eine Anwartschaft auf alles, was gedachte von Cronenberg an Hohen-geroldsek'als Oesterreichischeö jehn inne gehabt hatten. Baden - Durlach Bad. Durl.verhoffete bei dem Hause von der Kyen mehrere Billigkeit als bei der auf vergleichetdem Falle stehenden Familie. Es wurden Vergleichungöunterhandlungcn an- N'ch mitgestoßen und es käme dahin, daß gegen die Zusage von sechzig zwei tau- keyen.send Thalern, die von der Kyen alles abtretten wolten, was Baden-Dur-lach bei damaligen Tractaten verlanget hakte. sUrk. Allein, es Der Ve»-

machete Oesterreich Schwürigkeiten um dieses Einverständnis zu genehmi- gleich wirdgen. Man saget, es hätten die von der ieycn. solches in geheimen veran- hintertrie-lasset.

§. cxi..

Bald darauf brache aber der fürchterliche Krieg herein, in welchem Der Kriegnebst der Pfalz, die marggrävlich Badische iande in dem Jahre 1689 von 3. 1689.mit unerhörter Grausamkeit in einen Aschenhaufen verwandelet, die Ein-wohnere zerstöberet, die Herschaft vertrieben und in unbeschreibliches Elend ^geüürzet wurden. Das wäre dan eine ganz begreisiiche Ursache, warum ^die Sache eine Zeitlang erliegen bliebe.

§. (I X Ichl.