Hauser Hohsngerstdsek und Sulz. 55
born Iuncter Tieboltten Herreir zu Gerolyecde seltger Gedechrmssevff ein zc. Jlem findet sich in dem vieloelobten Verzeichnisse: Epn Hrteffmie Jörg Herre zu Ghssenstein Irrung zrvuschen Lrauwe Doro-theen N>iccwe zu Gerolyeck vn;;d Her Jörgen von GerolyeckeDo-nhern zu Straßburg guttlich vertragen hatt. Grat DatumDinstags nach Ulrici Anno Dom» M c c c c lxj.
§. XQ
Die Kinder Dlebolt? des I ftind schon oben s§. I.XXXIX^ bekant Georg dergcmachet worden. Georg der Domsanger wäre deren Vormund. Dasselbe Domsangersehen wir aus denen Lehnbriefen, welche solcher in denen Jahren 1462. 146z ist Vormundund 1465 ertheilet hat, und worin es heisst: Daß wür als ain Mum- Dlebolts^dar vnjers Bruders seligen Thiebolts Hern zu Hohengerolyecke ^verlassen Nunden:c. sUrk. b.XXXIIIJ In eben dieser Eigenschaftempfienge er in dem Jahre 1464 die Hochstist-Bambergische Lehne, sUrk.I.XXXVIII^ und in dem Jahre 1466 machete er mit Hansen vonBrunbach einen Vergleich, vermöge wessn dieser auf seine Güter und Lehenin dem Amsbache und Brunsbache verziehe und dagegen ein Kammerlchenvon 12 Gulden erhielte. sUrk. XX XIXI
§. XLI.
In dem Jahre 1466 aber hatte die Minderjährigkeit ein Ende: Dan Die Vov-damahl macheten die drei Brüder mit Marggrav Narln zu Baden und denen mundschaftvon Röder einen Vergleich wegen der Gemeinschaft der Vogtei Reichenbach, hatte ein En-s Urkunde XLJ Auch belehmte in dem Jahre 1467 Diebolt der I I seine de s. 1466.Vasallen selbst, und führe damit in denen folgenden Jahren fort. sUrk.XGI.)
Jngleichem kauseten alle drei Brüder in dem Jahre 146Z einen Theil desKeppenbachischen Hofes in dem Trettenbache. Also Heiset es in dem Kauf-briefe : sUrk. X GIII Ich Heß von Neppenbach Edelknechte,kündt menglichen - -- ^ daß ich - - - verkouffc vnd demedlen Iunckher Diepoldcen', Iunckhern Malchern vnd IuncksHern Gangolfen, Herren zu HohengerolyecL, minen gnedigemlieben Iunckhern - - - mynen Teil des Hoffs im Tretren^dach:c. Wie diese drei Brüder aber aufeinmahl dieVoljahrigkeit haben erlan- Mjttn d«pgen können, das ist merkwürdig. Ohne Zweifel hat der Tod Georgens des VormundDomsängers, ihres Vormundes,, den nächsten Anlas Aarzu gegeben: dan, gestorben.
daß