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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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^ Häuse r Hohcngeroldsck und Sulz. 45

spruch cin Wallhern Hern zu Gerotdsek, von wogen ihrer Mutter Erbrech-tes an der Herschaft Hohengeroldsek. In erwähnten Urkunden aber verziehe' ' ^ sik aus dieselbe dergestalt (^), daß sie das Dorf Broggingen behielte und

^ i. Walther noch seä)shundert Gulden an sie zu zahlen verspräche.

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^ ^ '4, Daß Walther der V ebensals ein Sohn Heinrichs des III gewesen Walthers

seie, wird aus der Morgengabsverschreibunge von dem Jahre IZ94 f Urk. des V Ge-XI. IV^ klahr, welche also ansänget: Ich Walther Herre zu Gerslcz- ^eth"von^ ^ ecke, Hern Heinriches seligen Sun, Herren zu Geroltzecke:c. Er Mt^berg.

' vermählete sich mit Elisabeth von Uchtenberg. Dan also setzet er in der so

^ eben angezogenen Urkunde von dem Jahre 1594: tun kunt - - - dos

ich der edeln miner lieben Frowen Frorven Eilsen miner elichen^ !l. Hußfrovven, des edeln Herren, Hern Emirates seligen Dohtcr, zu

Zitcn Herren zu Tiehtemberg, geborn von der edeln Frorven Frorv^sonacen von Blanckemberg, des egen. Hern Emirates seligenWitrve Zc. Mit derselben zeugete er fünf Söhne und zwei Töchter: Die- Seine Kin-bolteii, Heinrichen^ Walthern, Georgen, Haiisen, Adelheiden ^und Beatrix.

Lie ß kimtz 8^" -1^ ^

Adelheid eine Tochter Walthers, und in dem Jahre 1421 an Adelheit dieW Volmarn Hern z u Ochsenstein vermählet gewesen seie, erhellet aus dem mehr- Tochter, ver-7/ l/) Dtzch« angezogenen - in dem Jahre 1486 verfertigten Verzeichnisse derer Hohenge-

^ roldsekischen Urkunden, worin es also Heisset: Eyn Briefs, rrie Volmar ^ g)a- eit-

Herre zu Ghssenftein vlid Lldelheytt von Geroltzecke eelich Geme- stt.n?.

hele nach dem Walther Herre zu Geroltzecke ir Vattcr v,md- Schmeher ir zu Eesteuer gegeben hatte ijM Gulden , lut Versschrpbung, sich verzyhen aller Rechte, Forderung vnd Eygen->'z^ 8 Z schafft

(F) Dieser Verzicht machet mich fast glauben, daß Agnes keine Schwester

Walthers des V, sondern eine Seitenverwantin desselben und Erbtoch-

ter gewesen seie ? dan sonst wüste ich nicht, wie sie mit einem so guten-1 k« ^ ^ Erfolge ein Erbrecht an der Herschaft habe prätendiren können. Viellekcht

- - - ist sie eine Tochter oder Schwester des in dem Jadre izgö bei Semrach

gebliebenen Walthers Hern zil Geroldsek gewesen? die Seit mus des-Ofals näheren Attfschluj)' geben.