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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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28 II. Abschn.it, l. C apitel.

rich die Gebrüdere aber, welchen der Lahrische Theil zugeschieden wurde, Söh-ne Hermans des iandvogteö geweftn seind.

§. XXXV.

Herman der Warum Herman der dritte Sohn Hermaus des iandvogtes , bei derSohn Her- Theilunge ist Übergängen worden , das weis ich nicht. Ich vermuthete an-mans lebet sanglich, er seie vor der Theilunge gestorben : allein , ich ward durch die Ur-noch 2.1514. k^den von denen Iahren 1299 und 1514'gar bald eines anderen und dabeibelehret, daß er in beiden solchen Iahren annoch gelebet habe. Die erstes Num. VI lI fanget sich also an: W:r Heinrich und Malkher Gebrü-dere Herren von Gerolyeclc vber Rhin :c. (r). Und an dem EndeHeiset es: Daß diß war v;md stette sy, darumbe hendt wir - s - -gebetten vnsern Herr!: Lr. s Friederichen ^ voi: Gottes Gnaden denerwelcen von Straßbnrg, vnnd die edlen Herrn, Herrn Iohansenvon Lichtenberg, des heiligen Reichs Landvoigr zu Elsaß, HerrnHerman unsern Äruder, Heinrichen vnnd Rudolffen Marggrauenzu Hochbergck Landtgrauen in Bnßgewe :c. Die andere Urkundevon dem Jahre 1 g 14 sNum. XI11^ aber enthaltet das folgende: Goramnobis - - - - bonorabilis clominuz

rolt^eLk CÄnonicuZ eeLleüe I.r^entinensiz ete. Dieser Herman derjüngere wäre ein Sohn Walthers des 11 und ein Enkel Hermans des sand-vogtes. Weilen nun aber neben ihme kein anderer Herman, als seines Vat-ters Bruder jemals vorhanden gewesen; so mus dieser damahl noch gelebet undalso den Anlaß gegeben haben, daß Herman der Domherr sich in Absicht aufWeitere ihn, den jüngeren genant hat. Ob er etwan auch geistlich gewesen seie, dasNächst.. stndct sich nicht. Man hat aber nicht nöthig um ihn sernerweit bekümmeretnicht dan es ist gewis, daß er bei der iandeSthellunge nichts bekommen

Handen/ , auch daß nicht die mindeste Spure zu sehen ist, daß er vermählet gewe-sen seie und Kinder gehabt habe.

§ XXXVI.

(e) Dieses Wort vber Rhin und wodurch dasselbe ist veranlasset worden, istschwer zu verstehen. Die Urkunde ist in Ossenburg . folglich auf dernähmlichen Seite des Rheines gegeben worden, wo Hoh-ngeroldsek undLahr liegen. Ist sie etwa jenseit Roeines entworfen, zu Ossenburg aberausgefertiget worden? Ich weis es nicht: doch ist es wahrscheinlich, wei-len der Bischof von Skraßbnrg wie auch Iovan von L'chtenberg Landvogtin dem Elsasse, dabei als Zeugen angegeben werden.