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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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II. Abschnit, I. Capitel.

§. X X.

Weitere Ge- Die geschriebene Chronik fahret von Malthern also fort: MaltherschichteW.il obgemelcer dreyer Brüder Vater. Anno dausend zwayhundere^^6 de^ l. siznfczig Ior ist gemelter Herr Malcher in stnem Schloß Lare mitTod. ^ sampt stnem Sune vnd andern gefangenn worden von ainemGrauen von Lriburg. Er ist ain Stifter und ein Anfanger ge-west des Closters zu Lare , so dann yetzt ain Stifte ist , vnd ge-storben dausend zway hundert stbentzig siben Ior; lügt in demCloster oder Stiffc zu Lare begraben.

§. XXI.

Dessen Seine übrige Geschichte, soviel davon bekant ist, betreffen dasjenige,

Krieg mit so sich in dem Kriege zugetragen, den sein Sohn Malrher, Bischof zuder Stadt Straßburg, mit der Stadt dieses Nahmens, indem Jahre 1261 angefan-Straßdurg. ^ hatte, und worin er mit seinen beiden anderen Söhnen verwickelet wäre.

Solche werden aber vorkommen , wan ich von seinen Söhnen handele, unddas wird dan nun sogleich geschehen.

§. XXII.

Dessen Söh- Die geschriebene Chronik f Num. I. ^ meldet, es waren solcher Söhnene. drei gewesen, welche Heinrich, Makher und Heinrich geheisen hätten.

Irthum wel- Es hat aber solche Chronik sich durch den Theilungsbrief von dem Jahre 1277cder hiebet fUrk. V.^j verführen lassen, welcher fo abgefasset ist, daß man leichtlich aufbegangen Irwege gerathen kan. Darin stehet gleich in dem Anfange: Mir Heinsrjch her Grave von Veldenz, unndt wir Heinrich unndtMaltherdie Gebruedere von Gerolyeck ic. Da folte man also glauben , dasWort, die Gebruedere, gehe auf alle drei; und da es richtig ist, daßHeinrich , genant von Veldenz, ein Sohn Malthers des I. ist ; so folgetder Schlus von selbst, daß auch die Brüder dieses Heinrichs , Söhne desnähmlichen Malchers seyen. Und diese Meinung wird dadurch bestärket,daß weiter in dem beregten Theitungöbriefe stehet: thun kundc - - - daßwir - - - gerheylendc handt - - -- unser Guech dasuns ist angeerbt von unserm Hern, unserm Vatter, Hern Mal-cher von Gerolizeck w.

§. XXNI.