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Mit einigen Handlungen friedlicher Natur begann dieRegierung dieses kriegenschen Fürsten, welcher, wie uns be-richtet wird, twn frühester Jugend in den Waffen geübt unddazu angeleitet wurde, die Beschwerden der Kälte, des Hungers,der Nachtwachen zu ertragen.'')
Am 13. April 1275 ermächtigte Papst Gregor X. denErzbischof, auf dessen Ansuchen, den Grafen von Jülichvon dem Bann loszusprechen, welchem derselbe wegen der Ge-fangenuehmung des Erzbischofs Engelbert II. verfallen war,sowie auch das Interdikt von dem Lande Jülich zu nehmen/)Desgleichen befreite Siegfried am 2. Juni desselben Jahres,auf Grund einer päpstlichen Vollmacht, die Stadt Köln vondem Interdikt, welches über dieselbe in Folge ihrer Kämpfemit Engelbert II. verhängt war/) und am 5. Juni gelobteSiegfried der genannten Stadt, ihre Rechte und Freiheitennicht zu verletzen.')
Doch noch vor Ablauf seines ersten Regiernngsjahrcsfinden wir den Erzbischof Siegfried mit Vorbereitungen aufkriegerische Unternehmungen beschäftigt, indem derselbe nämlichmit verschiedenen Fürsten Bündnisse abschloß, mit dein HerzogWalram von Lim bürg am 24. August/) mit den Erz-bischöfen von Mainz und Trier am 16. September/) mitder Stadt P ad er born am 29. September 1275.'")
Ferner erneuerte der Erzbischof am 31. März 1277 mitdem Herzog von Lothringen und Brabant alte Verträge,
^) So erzählt der (im Jahre 14-10 gestorbene) Chronist Jakob vonSoest (Scibertz, Quellen der westfälischen Geschichte, I. S. 19t).
°) Urkunde bei Lacomblet, II. Nr. 666.
°) Urkunde bei Lacomblet, II. Nr. 671. Weil bei dem Tode Engel-bert's II. das Interdikt noch nicht von der Stadt genommen war, sowurde dieser Erzbischof nicht in Köln, sondern in Bonn begrabe».S. Northof, Lrcmiem xcmbik. Liolon. (bei Seibcrtz, Quellen derwcstsäl. Gesch. II. 17); Jakob von Soest, elrroirieon episeozzorurnLolcmisrwiunr s^estbertz, a. a. O. I. 196).
7) Urkunde bei Lac. II. 672.
°) Urk. bei Lac. II. 67.1.
h Urk. bei Lac. II. S77. Es war dies eigentlich nur eine Erneuerungder schon früher zwischen den drei Erzbisihllmcrn bestehenden Verträge,wie aus den Anfangsworten der betr. Urkunde des Erzbischofs Hein-rich von Trier hervorgeht.
">) Urk. bei Lac. II. 67S und bei Selbe rh, Urkundenbuch, Nr. 1095.
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