Aus der Franzosenzeit.
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musste. Die Lermschüsse der Festung Königstein, die viel höher liege,besorgten das besser." . . .
1785. Vor diesem sei das alte Schloss dem Oberamtmann zurWohnung eingeräumt gewesen und ihm für seine Pferde eine besondere,vom Schloss über 150 Schritte abgesonderte Stallung angewiesen. Seit25 Jahren (1760) sei das Schloss nicht mehr bewohnt. Der Stall seiinzwischen nächtlicher Weile grösstentheils gestohlen. Es wird daherder Abbruch des Pferdestalls empfohlen. Das Mauerwerk nach demPfarrei - Bestallungsgarten (östlich) solle nicht weiter als bis zu denFensteröffnungen, nach dem sogenannten Hirschzwinger zu (nördlich)gar nicht abgebrochen werden. Es wurden dafür 120 Gulden erlöst.
Im Jahre 1784 starb der Schlosspförtner; seine Wohnung über derSchlosspforte war ein Vorplatz und eine enge Stube. Das Thorhäuslein,kurz vor 1692 neu erbaut, wurde versteigert zu 181 Gulden 30 Kreuzerund einem Grundzinse von 10 Kreuzer; es bildete den Durchgang zurkatholischen Kirche. Im Jahre 1789 schlug ein Wetterstrahl in denfreien Thurm; Quadersteine wurden oben aus dem Gesimse getrieben.Er war damals noch bewohnt.
1793. Um diese Zeit brachten die unglücklichen Koalitionskriegeeine, längst nicht mehr gekannte, Bedrängnis ins Land. Die feindlichenTruppen hatten den Untertanen sogar den Saathafer genommen; dervon den Franzosen zu Kronberg verursachte Schaden wird zu 5219Gulden abgeschätzt. Erstattung wird nicht gemeldet.
1794. Der seiner Zeit berühmte Pomologe Christ war damals Pfarrerzu Kronberg. Er beschwert sich über boshafte Zerstörung seiner Baum-schulen und umzäunten Gartens, ehemalige Weinberge im Pfaffenstück.Das Gartenhaus sei demolirt. Der Gemeinderath wollte keinen Ersatzleisten, denn es sei kein Feldfrevel. Magistratus wird zunächst in 50 ThalerGeldstrafe genommen, wegen ungeziemender Ausfälle gegen Christ, als:„dieser sei mehr Baumhändler als Pfarrer, preise alte hiesige Obstsortenunter neuem Namen an," u. s. w. Der Schaden betrug 133 Gulden.
1794. Nochmalige Anweisung der mainzer Regierung in Aschaffen-burg: die katholische Streitkirche zur Scheuer und Stallung einzurichten,da keine Hoffnung mehr sei, das Gebäude zur Kirche auszubauen.
1794. Die beiden Pfarrer veranstalten eine Sammlung von Liebes-gaben bei mildthätigen Menschen durch folgendes: