608 Palas und Berchfrit. Der Grundplan und die Baulichkeiten.
ihrem unteren Teile ist sie Futtermauer; 2. der eigentümliche, etwa20 Meter hohe, durch Strebepfeiler und Bogen verstärkte Mantelbau,fi—e 1 mit aufgesetzter Schildmauer nebst Wehrgang. Der Aufgang da-zu liegt hinter der östlichen Ringmauer e—m 1 —m 2 , die obere Hälfteist Treppe, die untere Leiter; 3. Den Mantelbau überragt der fünf-eckige Berchfrit g, auf dem eine Windmühle angebracht war. SeineTreppen liegen in der Mauerdicke; er trug Pechnase und Zinnen, dasvorletzte Geschoss war überwölbt. Zu unterst befindet sich ein 11 Meter
Quermauern c 2 , c 3 gesperrt, deren Durchgangsthore von den, auf einerFelsböschung über einander aufsteigenden Mauern des Zwingers i ausbestrichen und von je einem Halbturme flankirt werden; letztere be-streichen zugleich den äusseren Zugang von Südwest. Der Eingang 4zum Anbau h 1 an den Palas h 3 , wird bestrichen durch den vorge-kragten Dacherker bei c 4 , genannt der Bienenstand. Hier führt derWeg mit breiten flachen Stufen aufwärts, tritt in den niedrigen An-bau h', der zu ebener Erde nur einen finsteren Durchgang bietet.Dieser wendet sich dann links, ist nochmals durch die Zwischenpfortec 5 gesperrt und durch das Erdgeschoss des Palasbaus h 2 geführt. Ausdem oberen Geschosse des Palas h 2 führt ein 5 Meter langer späterhergestellter Steg, x, 9 Meter hoch über dem Erdboden zum Berchfrit
Burg Hohlenfels, von Süden.
tiefes Verliess. Erdeckte den dahin-ter liegenden Pa-las h 2 , h 3 . Der Zu-gang vom westli-chen Aussenthorec 1 in die Vorburgund von dort zumBurghofe k steigtwenig an. Er wirdbestrichen durchdie Halbtürme fund n. NächstdemThore ist der Wegnoch zweimal hin-tereinander durch